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Pinneberger Tageblatt

14. Dezember 2017 | 14:37 Uhr

Der Turm schimmert im „güldenen“ Ton

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Arche Noah Kirchengemeinde investiert 30 000 Euro in Neubau

von
erstellt am 23.Dez.2016 | 16:00 Uhr

„Fest gemauert in der Erden / Steht die Form, aus Lehm gebrannt. Heute muß die Glocke werden, Frisch, Gesellen, seid zur Hand. Von der Stirne heiß Rinnen muß der Schweiß, Soll das Werk den Meister loben, Doch der Segen kommt von oben   .  .  .“ Schillers „Lied an die Glocke“ von 1799 dürfte vielen präsent sein. Den Gläubigen der evangelischen Kirchengemeinde Arche Noah in Halstenbek-Krupunder auch Trost und Hoffnung gewesen sein – mindestens 16 Monate lang. Für diesen Zeitraum blieb nämlich die Glocke am Haselweg stumm. Der Turm war nach 30 Jahren – Bau am 7.      Juli 1985 – abgängig und wurde ersetzt. Rechtzeitig zum Weihnachtsfest ist nun der Neubau fertig.

Für Pastor Malte Lei geht ein Traum in Erfüllung: „Durch die Holzverkleidung ist der Ton noch voller.“ Und wenn die Dämmerung einsetzt, ist der Neubau, der am 9. Dezember – zum dritten Adventswochenende – in einem Stück aus Süddeutschland angeliefert und von einer Hamburger Firma aufgestellt wurde, illuminiert. „In einem goldenen Ton“, schmunzelt Pastor Lei zufrieden.

Insgesamt 30  000 Euro musste die Kirchengemeinde aus ihren Rücklagen entnehmen – für den Turm aus Eiche, Lärche und dem Dach aus Zink.

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