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Pinneberger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 12:09 Uhr

Volker Dymel : Der Traum ist aus

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

RTL-Show „Rising Star“: Pinneberger scheitert mit seiner Version von „So soll es bleiben“ – und kann damit leben.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2014 | 10:00 Uhr

Pinneberg / Quickborn | Es ist 21.53 Uhr am Donnerstagabend. Der Moment, in dem Volker Dymel die Bühne betritt. Rosa Hemd. Dunkle Hose. Er will „Rising Star“ werden. Millionen schauen zu. Die RTL-Castingshow – eine Chance für den 47-jährigen Pinneberger. Minuten später ist klar, dass es nicht für die nächste Runde gereicht hat. Zu wenige votieren für den Sänger aus der Kreisstadt. Die Jury drängt ihn in die Schlagerecke.

„Schon ein wenig enttäuschend“, gibt Dymel gestern zu. „Aber das Leben geht weiter.“ Wir erreichen den Pinneberger, der Chöre in Quickborn und Itzehoe leitet, gestern Vormittag. Er sitzt im Auto, ist auf dem Weg zurück nach Hause. Die Erfahrungen bei „Rising Star“ mag er nicht missen. „Ich war sehr gut vorbereitet, auf der Bühne ist es prima gelaufen“, sagt der 47-Jährige. Er habe nicht das Gefühl, schlecht gesungen zu haben. „Mein Handy ist nach der Show fast explodiert“, sagt er. Beim sozialen Netzwerk Facebook habe er unfassbar viele Anfragen bekommen.

Ob er den Song „So soll es bleiben“ von Ich + Ich selbst gewählt habe? Volker Dymel drückt sich diplomatisch aus: Eigentlich habe er „Abenteuerland“ von Pur singen sollen. „Das ging aber gar nicht – und das habe ich auch deutlich gesagt.“ Insgesamt drei Vorschläge von RTL habe er abgelehnt. „Die Nummer war dann ok, ich habe mein eigenes Ding daraus gemacht“, so Dymel gestern. Er freue sich jetzt auf sein nächstes Chorkonzert in Quickborn. Und einen nahenden Auftritt in Heiligendamm: „Dort stehe ich mit Liedern von Peter Maffay auf der Bühne.“

Von der Jury hatte es am Abend zuvor klare Ansagen gegeben. „Nicht von Herzen“ habe er gesungen, so die Pop-Sängerin Anastacia. „Ich musste irgendwie an Roland Kaiser denken “, urteilte Joy Denalane. Immerhin: Pop-Barde Sasha hatte irgendwie Gefallen an Dymels Performance gefunden. „Du hast Schlagerpotenzial, so etwas hatten wir hier bislang noch nicht.“

Verlassen konnte der Pinneberger sich auf seine mitgereisten Fans. Die machten mächtig Alarm. „Dabei waren es nur sieben Leute“, so Dymel, der als Hochzeitsredner arbeitet und seine beiden Chöre via TV grüßte. Ob er nach der Live-Show auf einen Karriereschub hoffe? „Also wenn jetzt ein Agent anruft, um mich für Mallorca zu buchen, dann bin ich dabei“, sagt er – und lacht.

Volker Dymels Chor „Lean on Gospel“ tritt am Dienstag, 16.September, ab 19.30Uhr im Artur-Grenz-Saal, Am Freibad 7, auf. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 17 Euro. Im Vorverkauf kosten die Karten, die im Rathaus erhältlich sind, 15 Euro.
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