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Pinneberger Tageblatt

22. Oktober 2017 | 22:06 Uhr

Der OpA kommt mit Hochdruck

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

A 23-Sanierung Am Wochenende wird lärmmindernder Offenporiger Asphalt (OpA) im zweiten Bauabschnitt aufgetragen

von
erstellt am 11.Aug.2017 | 16:00 Uhr

Zäher Verkehrsfluss, genervte Autofahrer, emsige Straßenbauer: Dieser Mix beherrscht seit Ende Juli die Stimmung auf der A  23 zwischen der Landesgrenze Hamburg und der Abfahrt Pinneberg-Süd in Richtung Norden. Nach 2016 wird der Streckenabschnitt auf 4,15 Kilometer mit frischem Offenporigen Asphalt (OpA) versehen. Denn der alte Belag des Flüsterasphalts ist nach zehn Jahren verschlissen.

Karsten Rohwedder vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr sowie Keno Cordes von der ausführenden Firma Johann Bunte, haben vor Ort „den Hut auf“ und tragen die Verantwortung darüber, dass der Zeitrahmen für die Fertigstellung bis spätestens Freitag, 25. August, eingehalten wird. „Danach sieht es zurzeit aus“, sagt Rohwedder mit Blick auf die Baustelle.

Schweres Gerät steht bereit, um die Deckschicht auf fünf Zentimeter abzufräsen. „Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen. Auf 1000 Metern Richtung Norden wird der letzte Rest der Fahrbahn abgefräst“, beschreibt Rohwedder die Vorgehensweise. Läuft alles nach Plan, wird bis heute die Fahrbahn gesäubert und „staubfrei“ sein, damit am Sonnabend und Sonntag der OpA aufgetragen werden kann. In den Tagen darauf wird die Anschlussstelle Halstenbek/Rellingen erneuert, es folgen Markierungs- und Fugenarbeiten.

Der Zeitplan dafür steht: „Wir fangen früh an, hören spät auf. Denn wir müssen einen Tag vom vorigen Wochenende aufholen“, kündigen Rohwedder und Cordes ihr Vorgehen im Schulterschluss an. Sprich: Schwertransporter mit Spezial-Asphalt aus Winsen dürften Schlange stehen, um das lärmmindernde Material heranzutransportieren. Eine Erklärung für den Zeitverzug hat Rohwedder: „Es fehlte an genügend Asphalt. Deshalb wurde keine Zeit vergeudet, um Fahrbahnmarkierungen aufzubringen.“

Prognosen dafür, ob wie im Jahr 2016 immerhin drei Tage herausgeholt und dafür eine Beschleunigungsprämie kassiert wurde, geben Rohwedder und Cordes nicht. „Die Firma Bunte und der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Itzehoe bemühen sich, dass das schnell über die Bühne geht“, sagt das Duo vorsichtig optimistisch. Und versprechen: Größere Arbeiten auf der A  23 seien künftig erst einmal nicht geplant.

Perspektivisch soll aber die Autobahn zwischen Tornesch und dem Dreieck Nordwest sechsspurig ausgebaut werden. Doch Priorität hat erst einmal die A7: Die wird von Hamburg Richtung Norden achtspurig erweitert.



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