Olympia in Hamburg : Der Kreissportverband Pinneberg unterstützt die Bewerbung

Das kommende Wochenende wird richtungsweisend für Hamburg und die Metropolregion.

shz.de von
18. Februar 2015, 09:45 Uhr

Kreis Pinneberg/Hamburg | Ein Meinungsforschungsinstitut soll die Bereitschaft der Bürger der Hansestadt prüfen, ob diese hinter der Bewerbung für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 oder 2028 stehen. Parallel werden die Bürger in Berlin gefragt. Das Ergebnis soll in die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) einfließen, der am Sonnabend, 21. März, in der Paulskirche in Frankfurt entscheidet, welche Bewerberstadt er ins Rennen schicken will. Daher wirbt der Hamburger Sportbund derzeit um die Unterstützung aus der Metropolregion.

„Wir haben 2003 schon einmal geübt. Diesmal bin ich mir sicher, dass es klappt“, sagte Sönke Hansen, Vorsitzender des Kreissportverbands Pinneberg, am Montagabend bei einer Informationsveranstaltung in Elmshorn. 2003 hatte sich die Hansestadt um die Ausrichtung der Spiele 2012 beworben und unterlag bereits in der Vorauswahl gegen Leipzig. „Der Kreissportbund steht komplett hinter der Bewerbung“, sagte Hansen und ergänzte: „Ich bin Feuer und Flamme für die Idee und möchte dieses Ereignis noch einmal live in Hamburg erleben. Das wäre ein echtes Highlight.“ Er dankte in seiner Begrüßung den Mitgliedern des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport des Pinneberger Kreistags für das einstimmige Votum, die Hamburger Bewerbung um Spiele zu unterstützen. „Wir halten es für wichtig, ein Zeichen zu setzen, und hoffen, dass auch der Kreistag dieses Signal setzt“, sagte Kerstin Seyfert (CDU), Vorsitzende des Ausschusses. Zudem setzte sie darauf, dass die Fraktion Die Linke und Piraten ihre Bedenken aufgeben und ein einstimmiges Zeichen unabhängig von der Parteizugehörigkeit gesetzt werde.

Wolfgang Beer, Vizepräsident des Landessportverbands Schleswig-Holstein, sagte, dass sein Verband im Namen von einer Million Sportlern in 2600  Vereinen die Bewerbung fast geschlossen unterstütze. Fünf Jahrzehnte nach den Olympischen Spielen 1972 in München sei es wieder einmal Zeit, „dass wir die Jugend der Welt nach Deutschland einladen“, sagte er.

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