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Vorreiter in S-H : Der Kreis Pinneberg will Geld für eine Jugendagentur

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Land fördert fünf Modellvorhaben. Eins kommt soll ais dem Kreis Pinneberg kommen.

shz.de von
erstellt am 15.Jun.2015 | 10:00 Uhr

Kreis Pinneberg | Der Kreis Pinneberg könnte demnächst zum Modell für Jugendberufsagenturen in Schleswig-Holstein werden. Im Mai hatte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) bekanntgegeben, dass das Land fünf Modellvorhaben in Schleswig-Holstein mit insgesamt 200.000 Euro unterstützen werde. Die Mitglieder des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport des Pinneberger Kreistags haben während ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, dass sich der Kreis Pinneberg darum bewerben soll.

Das Land Schleswig-Holstein hatte  bereits  im Februar Vertreter der Kreise und der kommunalen Spitzenverbände eingeladen, um ihnen das Konzept der Jugendberufsagenturen vorzustellen. Damals hieß es jedoch, dass das Land die Kreise nur ideell, aber nicht finanziell unterstützen werde. Um den Prozess voran zu bringen, soll es für fünf Modellregionen jetzt doch eine Unterstützung geben. Die Bewerbungsfrist dafür ist der 23. Juni. Die Ausschussvorsitzende, Kerstin Seyfert (CDU), sagte im Gespräch mit dieser Zeitung, dass es im Ausschuss keine Diskussion darüber gegeben habe, ob sich der Kreis Pinneberg um diese Anschub-Förderung des Landes bewerben werde. „Die Verwaltungsvorlage wurde sofort angenommen“, sagte Seyfert. Die Politiker im Kreis Pinneberg unterstützten die Idee der Jugendberufsagenturen.

Die Jugendberufsagentur soll die Aufgaben zahlreicher Institutionen bündeln, die für junge Menschen relevant sind. „Eine 16-jährige Mutter, die eine Ausbildung machen möchte, soll dort  Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz bekommen, aber auch dabei, die Kinderbetreuung zu organisieren und Förderung  zu beantragen“, erläuterte Seyfert.  Durch die zentrale Anlaufstelle solle erreicht werden, dass kein junger Mensch an der Verwaltungsstruktur scheitert.

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