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Grossbaustellen in der Region : Der Kreis Pinneberg investiert Millionen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Feuerwehrzentrale, Berufsschule, Leitstelle, Förderschule, Sporthalle: So weit sind die Großprojekte im Kreis Pinneberg.

shz.de von
erstellt am 28.Nov.2014 | 14:45 Uhr

Kreis Pinneberg | Dürre Gerippe aus Beton strecken sich an der Pinneberger Verbindungsstraße in den Himmel. Dort wird die Kreisberufsschule komplett um- und neugebaut. Vertreter des Kreises Pinneberg, der Landesregierung und des zuständigen Bauunternehmens hatten im Herbst 2013 den symbolischen Grundstein gelegt. In diesem Sommer waren die ersten Klassen in ein neues Gebäude gezogen. Nun wurde der letzte Bauabschnitt in Angriff genommen.

Nach Beginn des neuen Schuljahrs im August hatten Bauarbeiter begonnen, den sogenannten Kasseler Bau abzureißen sowie die Fundamente für den Neubau zu gießen. Schulleiter Ulrich Krause macht keinen Hehl daraus, dass der Lärm Schülern und Lehrern kräftig zusetzt. „Wir leben auf einer Baustelle. Besonders während der Abrissarbeiten sind die Kollegen an ihre Grenzen gekommen.“ Derzeit sei es erträglich. Die Belastung werde allerdings temporär größer, wenn etwa Fundamente gegossen würden.

Der Umzug der Schulklassen in den ersten Neubau habe pünktlich erledigt werden können. „Es gab zwar Startschwierigkeiten mit der Unterrichtstechnik, der Klimatisierung und einem Rohrbruch in der Küche. Aber die Räume waren passend zum Schuljahresbeginn bezugsfertig“, sagt Krause.

Verzögerungen bei Abrissarbeiten am Kasseler Bau

Der Abschluss der Abrissarbeiten am Kasseler Bau hatten sich um mehrere Wochen verzögert. Laut Pinneberger Kreisverwaltung seien mehr Schadstoffe zu entsorgen gewesen, als zunächst angenommen. „Das Bauunternehmen hat jedoch zusätzliche Leute eingesetzt. Die haben den Rückstand fast wieder aufgeholt.“ Auf der To-Do-Liste stehen neben anderen Unterrichtsräumen nun noch neue Kfz-Werkstätten. Das Projekt kostet laut Kreisverwaltung etwa 25,4 Millionen Euro – etwa eine halbe Million mehr als zunächst geplant. Die Verwaltung begründet das mit gestiegenen Kosten bei der Entsorgung der Schadstoffe nach den Abrissarbeiten.

Auch auf einer anderen Baustelle schreiten die Arbeiten voran. Am vergangenen Freitag wurde der symbolische Schlüssel für eine neue Fahrzeughalle an der Kreisfeuerwehrzentrale in Tornesch übergeben. Dort stehen seit Anfang der Woche die Einsatzwagen des ABC-Dienstes. Spatenstich war im März 2013. Das Projekt hat laut Verwaltung 9,5 Millionen Euro gekostet. Im kommenden Frühjahr würden der Bau neuer Werkstätten, einer Prüfhalle und Lagerräume folgen. Sie sollen bis zum Winter 2016 fertig sein. Der zweite Bauabschnitt koste 4,9 Millionen Euro.

Ebenfalls im kommenden Frühjahr soll die Kreisberufsschule in Elmshorn ein neues Werkstattgebäude bekommen – einen 9,5-Millionen-Euro-Bau. Da deswegen etliche Parkplätze wegfallen, soll laut Kreisverwaltung am Steindammpark Ersatz geschaffen entstehen.

Wie es mit dem „Dauerpatienten“ Kooperative Leitstelle Elmshorn weitergeht, wird im Dezember beraten. Stand bisher: Im Herbst 2015 beginnt der Neubau. Er wird mindestens 16 Millionen Euro kosten.

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