zur Navigation springen

Wohnungsbau : Der Kreis Pinneberg auf Platz eins

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Nirgendwo in Schleswig-Holstein wird so viel gebaut wie im Kreis Pinneberg. 2014: 1825 neue Domizile.

shz.de von
erstellt am 04.Aug.2015 | 10:00 Uhr

Kreis Pinneberg | Wohnraum ist knapp in der Metropolregion Hamburg. Deshalb wird dort der Wohnungsbau forciert. Allein in Hamburg sollen jährlich 6000 neue Wohnungen entstehen. Doch über die vermeintlich hohe Zahl kann man in Schleswig-Holstein nur müde grinsen. 10464 neue Wohnungen wurden dort im Jahr 2014 gebaut. Ganz vorn liegt dabei der Kreis Pinneberg. 1825 neue Domizile wurden dort bezugsfertig. Das geht aus Zahlen des Statistikamts Nord hervor.

Wie groß das wohnungsbauliche Engagement in Schleswig-Holstein ist, zeigen auch diese Zahlen: 2013 wurden 8245 neue Wohnungen gebaut, im Jahr 2014 waren es 27 Prozent mehr. Im Kreis Pinneberg war die Steigerung noch gigantischer: Um 60 Prozent zog dort der Wohnungsbau an. Während 2013 in der Region 1140 Domizile gebaut wurden, wurde diese Zahl 2014 auf 1825 gesteigert. 

Da konnten weder einer der übrigen zehn schleswig-holsteinischen Kreise noch die vier kreisfreien Städte mithalten. In Rendsburg-Eckernförde wurden im vergangenen Jahr immerhin 1395 Wohnungen gebaut, in Nordfriesland 1153, in Schleswig-Flensburg waren es 931 und in Ostholstein 919. Im Nachbarkreis Steinburg wurden hingegen nur 216 neue Domizile errichtet. Weniger neue Wohnungen entstanden nur in Flensburg (127) und Neumünster (98).

921 der im Jahr 2014 neu gebauten Domizile im Kreis Pinneberg entstanden in Ein- und Zweifamilienhäusern, 787 im Geschosswohnungsbau. 2013 waren es 660 in Ein- und Zweifamilienhäusern sowie 406 im Geschosswohnungsbau.

Die gesamte Wohnfläche aller neuen Domizile des vergangenen Jahres beträgt im Kreisgebiet 185.529 Quadratmeter. Die Kosten für die Bautätigkeit waren entsprechen hoch: 367 Millionen Euro wurden im Jahr 2014 investiert. 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen