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Kreishaushalt : Der Kreis hat 8000 Euro zu verteilen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fördergeld für Umweltschutzprojekte noch nicht ausgeschüttet.

shz.de von
erstellt am 21.Aug.2015 | 16:30 Uhr

Kreis Pinneberg | Es klingt verrückt: Der Kreis Pinneberg hat Geld abzugeben und keiner will es haben.

Es gibt einen Fördertopf für Umweltschutzprojekte, der mit 8000 Euro gefüllt ist. Bisher liegen der Kreisverwaltung aber keine Anträge vor. Die Antragsfrist läuft am Montag, 31. August, ab. Bis dahin können Umweltverbände, Kleininitiativen oder Privatleute noch finanzielle Unterstützung für ihre Projekte beantragen.

Das Geld stammt aus dem Kreishaushalt. Warum bisher niemand danach fragte? Helmut Kruse, Kreistagsmitglied der Grünen und Vorsitzender des Umweltausschusses, mutmaßte Donnerstag: „Es hat das Förderprogramm zwar schon einmal gegeben. Aber zwischendurch wurde es gestoppt. Möglicherweise hat sich noch nicht herumgesprochen, dass es mit dem aktuellen Doppelhaushalt auch wieder Geld in dem Fördertopf gibt.“

36 Projekte wurden in der Vergangenheit gefördert

In der Vergangenheit seien bereits 36 Projekte im Umweltschutz teilfinanziert worden, teilte Jörg Kastrup vom Fachdienst Umwelt der Kreisverwaltung mit. Darunter seien etwa Nistkästen für Steinkäuze, Kopfweiden-Pflege, Fledermausprojekte und Schutzprojekte für Amphibiengewässer. Kleininitiativen und Privatleute können sich genauso für das Geld bewerben wie Verbände. „Der private Gartenteich wird allerdings nicht gefördert“, schränkte Kruse ein.

Das Projekt muss mindestens 1000 Euro kosten. Je nach ökologischer Bedeutung beteiligt sich der Kreis mit 30, 50 oder 80 Prozent. Bis zum 1. Juli 2016 muss nach einer Förderung der Verwendungsnachweis erbracht werden. Bleiben die Anträge aus, fließt das nicht ausgeschüttete Fördergeld zurück in den Kreishaushalt. Nähere Informationen erteilt Jörg Kastrup. Er ist unter Telefon 04121-45022271 oder per E-Mail an j.kastrup@kreis-pinneberg.de zu erreichen.

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