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Pinneberg : Der Komet-Bolzplatz ist bald offen für alle

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Umweltausschuss beschließt allgemeine Zugänglichkeit des Sportareals. Umsetzung nächstes Jahr. Kunstrasen-Wunsch bleibt unerfüllt.

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erstellt am 12.Nov.2015 | 16:15 Uhr

Pinneberg | Ob bei strahlendem Sonnenschein oder Nieselregen: Der Bolzplatz am Jugendtreff Komet, An der Raa  3, ist bei Kindern und Jugendlichen außerordentlich beliebt. Bislang lediglich für Besucher des Treffs zugänglich, soll der Platz nun auch für die Allgemeinheit öffnen. Nach dem Kultur- und Sportausschuss gab am Dienstagabend auch der Umweltausschuss grünes Licht für das Vorhaben – einstimmig. Es soll im kommenden Jahr umgesetzt werden.

Hintergrund der Maßnahme ist die Aufgabe eines ehemaligen Bolzplatzes im westlichen Teil der Straße An der Raa – Auf dem Gelände am Rande der Parkstadt Eggerstedt soll im kommenden Jahr ein Baumpark eröffnet werden. Im August wurden die Tore abmontiert. Zunächst hatte die Stadt erwogen, den Bolzplatz auf die andere Straßenseite ins „Sport- und Erholungsgebiet An der Raa“ zu verlegen. Doch dann geriet der Jugendtreff ins Visier. „Das ist eine Win-Win-Situation“, erklärte Kultur-Fachbereichsleiterin Traudchen Perrefort. „Wasser in den Wein“, wie er sich ausdrückte, schüttete im Ausschuss lediglich Manfred Stache (Grüne): „Am Ende haben wir trotzdem einen Bolzplatz weniger, der noch dazu deutlich kleiner ist“, sagte er. Dagegen stimmen wollte er allerdings nicht.

Pinnebergs Stadtjugendpfleger Raimund Bohmann hielt gestern dagegen. „Kleinere Plätze sind bei den Jugendlichen viel beliebter“, sagte er. Auch Komet-Leiter Saim Cetinkaya begrüßt die Entscheidung. „Für Kicker ist es wichtig, dass der Platz in einem guten Zustand ist. Und das ist er bei uns“, sagte er.

Um die Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit zu ermöglichen, sind indes noch einige bauliche Veränderungen notwendig. So soll etwa in Höhe der Mitte des Spielfeldes ein zweites Eingangstor gebaut werden – damit die künftigen Nutzer nicht zwangsläufig das Gelände des Jugendtreffs überqueren müssen. Kostenpunkt: etwa 3600 Euro, die mit in den Haushaltsentwurf 2016 eingeplant werden sollen. Mit weiteren 900 Euro sollen zudem die erwarteten höheren Unterhaltskosten aufgefangen werden. „Die Zahl der Nutzer wird auch durch den Bau der Internationalen Schule auf dem Eggerstedt-Gelände steigen“, sagt Cetinkaya.

Vom Tisch ist hingegen die Umwandlung in einen Kunstrasenplatz. Den Wunsch hatten die Jugendlichen geäußert. Der Ausschuss votierte allerdings dagegen, um die klamme Stadtkasse nicht noch mehr zu belasten. 80.000 Euro hätte das Vorhaben gekostet.

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