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Standortwechsel in Hasloh : Der Kita-Umzug schafft 30 neue Plätze

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Robinson-Kindergarten soll in den Mittelweg ziehen.

Hasloh | Wie in vielen andere Gemeinden auch, fehlen in Hasloh Kindergartenplätze. Bereits 2014 musste deswegen eine zusätzliche Gruppe eingerichtet werden, die als „Satelliten“ des evangelischen Kindergartens ein Jahr lang in der alten Kita am Mittelweg untergebracht war. Zum Start des Kindergartenjahrs nach den Sommerferien fehlen voraussichtlich erneut mehr als zwei Dutzend Plätze.

Während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter stellte Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) eine Idee vor, mit der auf einen Schlag 30 neue Plätze geschaffen werden könnten. Die Lösung sieht vor, dass der Robinson-Kindergarten von seinem jetzigen Standort neben den Sportplätzen in die Räumlichkeiten der alten Kita am Mittelweg umzieht. Dieser Vorschlag hatte bereits während der Überlegungen vor knapp zwei Jahren im Raum gestanden, war jedoch auf wenig Gegenliebe gestoßen und schließlich verworfen worden.

„In den Räumen am Mittelweg könnte dann sogar eine dritte Gruppe aufgemacht werden und außerdem könnte die Anzahl der Kinder je Gruppe von 16 auf 20 vergrößert werden“, erklärte Brummund. Dies sei am jetzigen Standort nicht möglich, weil die Zimmer dafür zu klein seien.

Die Räume, die derzeit vom Robinson-Kindergarten genutzt werden, könnte dann die Peter-Lundig-Schule übernehmen. „Damit wären alle Parteien sehr glücklich“, berichtete der Bürgermeister. Nicht nur die Gemeinde werde davon profitieren. „Letztlich wäre allen damit geholfen“, lautete Brummunds Fazit.

Keine Bedenken zum Mittelweg

Probleme könne es jedoch noch mit den Räumlichkeiten des alten Robinson-Kindergartens geben. „Es muss erst überprüft werden, ob sie schulisch überhaupt genutzt werden können“, erläuterte der Bürgermeister weiter. Bei der Nutzung der ehemaligen evangelischen Kita im Mittelweg habe er dagegen keinerlei Bedenken, eine Genehmigung zu erhalten. Um für die „Satellitengruppe“ nutzbar zu sein, war das Gebäude brandschutztechnisch saniert und mit einem WC für Rollstuhlfahrer ausgerüstet worden.

Die Sozialausschussvorsitzende Anne Worthmann (CDU) trat während der Sitzung noch ein wenig auf die Bremse. „Erst einmal müssen der Kreis und alle Zuständigen mit dieser Lösung einverstanden sein“, betonte sie. Der Tausch sei dennoch für alle Betroffenen ein großer Schritt in die richtige Richtung. „Wir arbeiten hart daran, dass alles bis August erledigt ist“, kündigte sie an. Brummund gab sich zuversichtlich: „Ich bin davon überzeugt, dass es gelingen wird und hoffe auf einen guten Ausgang“, lautete sein Fazit.

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erstellt am 13.Feb.2017 | 12:00 Uhr

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