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Schwärmereien über Königsstädte : Der Honorarkonsul von Marokko besucht die Senioren Union Halstenbek

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Professor Horst Siedentopf, Honorarkonsul des Königreichs Marokko, referiert über das Traumland.

von
erstellt am 13.Apr.2015 | 12:15 Uhr

Halstenbek | Diese Gerüche, diese Menschen, diese Natur, Kultur und Geschichte: Marokko ist ein Land der Träume und Sehnsüchte. Grund genug, warum Heinz Wöhler, Chef der Senioren Union (SU) Halstenbek, seinen Stolz nicht verbergen kann und will: Ihm und dem Vorstand ist es gelungen, für Donnerstag, 16. April, keinen geringeren als Professor Horst Siedentopf als Referenten präsentieren zu können.

Ab 16 Uhr wird der Honorarkonsul des Königreichs Marokko, zuständig für die Konsularbezirke Hamburg und Schleswig-Holstein, im Tennisrestaurant Zum Netzroller in Halstenbek-Krupunder, Am Bahndamm 88, erwartet. Im Gepäck: ein Rausch an Bildern und Worten, die das nordafrikanische Land mit seinen reizvollen, facettenreichen Landzügen, den kulinarischen Extravaganzen und den aufgeschlossenen Bewohnern zeigen wird.

Siedentopf, auch engagiert in der Euro-Mediterranean Association (EMA), einem deutschen Länderverbund, der sich für die Zusammenarbeit zwischen Europa, insbesondere Deutschland, und der Mittelmeer- und Nahostregion einsetzt, wird laut Wöhler „über das von ihm vertretene nordafrikanische Land referieren, das inzwischen von vielen als sicheres Urlaubs- wie Rundreiseland geschätzt wird.“

Dazu dürften sicherlich Schwärmereien über die Königsstädte Rabat, Meknes, Fes und Marrakesch gehören, letzteres mit Blick auf das Atlasgebirge. Berber-Burgen, Sanddünen der Sahara und atemberaubende Atlantikstrände – Marokko hat einiges zu bieten, auf das sich die Teilnehmer freuen dürften, verspricht der SU-Vorstand.

Auf dem Djemaa el Fna, dem berühmtesten Platz von Marrakesch, herrscht wie immer Trubel. (Foto: PT)
Auf dem Djemaa el Fna, dem berühmtesten Platz von Marrakesch, herrscht wie immer Trubel. (Foto: PT)
 

„Besonders faszinierend empfängt den Besucher das quirlige aufregende wunderschöne Marrakesch mit berühmten schattigen Gartenanlagen und dem mondänen Hotel La Mamounia – nicht weit vom tosenden Platz der Gaukler, Artisten, Schlangenbeschwörer und Wahrsager entfernt“, gibt Wöhler schon vorab eine Kostprobe zu der digitalen Exkursion. Dazu gehöre beispielsweise auch, dass sich „der Djemaa el Fna zum Abend hin stets zu einem riesigen Freilicht-Lokal verwandelt“.

Professor Siedentopf wird es sich nicht nehmen lassen, auch einen Exkurs in die Geschichte vorzunehmen. Zur Sprache dürfte kommen, dass in dem arabischen Staat etwa 80 Prozent Berber und 20 Prozent arabischstämmige Menschen leben.

In den Souks von Marrakesch ist der Schick der neuen Hotels noch nicht angekommen. (Foto: PT)
In den Souks von Marrakesch ist der Schick der neuen Hotels noch nicht angekommen. (Foto: PT)
 

Marokko wurde 1956 unabhängig, nachdem es von 1912 an französisches Protektorat war. Auch das deutsche Kaiserreich unter Wilhelm II. hatte Anfang des letzten Jahrhunderts vergeblich versucht, mit dem legendären Panther-Sprung dort Fuß zu fassen.

In der konstitutionellen Monarchie ist seit 1999 der fortschrittliche König Mohammed VI. Staatsoberhaupt. Mit seiner Frau, einer früheren Informatik-Ingenieurin, die übrigens unverschleiert öffentlich auftritt, hat er einen großen Schritt in die Neuzeit eingeleitet. Eine vorsichtige Liberalisierung der Politik Marokkos wurde bereits 1992 bei der Verfassungsänderung eingeleitet.

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