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Ellerhoop : Der Herbst im Arboretum lässt noch auf sich warten

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fest im Baumpark lockte mit zahlreichen Aktionen.

shz.de von
erstellt am 27.Okt.2014 | 12:00 Uhr

Ellerhoop | Die Herbstfärbung ist noch nicht ganz erreicht, der Farbenrausch hat sich bisher nicht eingestellt. „Es ist einfach zu warm, und es fehlt der erste Frost“, sagte Maeve Blohm vom Förderkreis Arboretum. Eigentlich sollte die „Indian Summer“-Anlage, eine Ahorn-Baumgruppe mit amerikanischen Gehölzen, zum Blickfang des Herbstfests im Arboretum werden. Doch die spätsommerlichen Temperaturen machten den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung.

Herbstliches zu sehen gab es trotzdem genug bei der zweiten Auflage des Fests am Wochenende in Ellerhoop. Besonders für Kinder hielten die Organisatoren ein vielfältiges Angebot parat. Bei Schmied Hans etwa durften sich die Jungen und Mädchen im Bearbeiten von glühenden Eisenteilen versuchen. Heidi Herbig vom Obsterlebnisgarten Hohwacht lud zum Kürbisschnitzen ein.

Großes Interesse bei Jung und Alt fanden die Alpakas vom Kummerfelder Hof Wiedwisch, die sich auch streicheln ließen. Bei einem Preisrätsel mussten unter anderem heimische Blätter und Baumfrüchte bestimmt werden. Buchautorin Birgit Böhm aus Uetersen las aus ihrem neuesten Werk, dem Fantasy-Abenteuer „Alba Brunnstein – Das Geheimnis der tausend Tore“. Darin geht es um die zwölfjährige Alba, die sich beim Lesen plötzlich in ihrem eigenen Abenteuer wiederfindet. Sie folgt ihrem Freund Toni, der seine Mutter sucht, durch ein geheimes Tor in die Welt der Elben und muss das Geheimnis um die tausend Tore lüften, um die Elben vor einer unbekannten bösen Macht zu retten.

Trienke und Lambert Früchtenicht waren mit ihrem Enkel Joe (6) unterwegs. Eine weite Anreise hatten sie nicht: Das Paar wohnt in Ellerhoop. „Wir besuchen das Arboretum etwa zehn Mal im Jahr, es ist der schönste Park in Norddeutschland“, schwärmten die Rentner. Helena (5) und Milla (3), die mit ihrem Papa Andreas Stange aus Oldenburg in Niedersachsen gekommen waren, hatte es vor allem ein Berg von Kürbissen angetan. Etwa 20 Sorten mit Namen wie Bananenkürbis und Bischofsmütze, waren zu einem Arrangement zusammengestellt worden.

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