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Pinneberger Tageblatt

19. August 2017 | 04:40 Uhr

Wedel : Der Feuerteufel schlägt wieder zu

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Erneut brennen in Wedel Schreberhütten beim Friedhof.

Wedel | Drei Wochen nach den Brandnächten im Wedeler Autal standen Donnerstagabend erneut Gartenhäuser der Schreberkolonie Heldenhain direkt am Friedhof in Flammen. Im Abstand von einer Minute wurde die Wehr gegen 19.15 Uhr zweimal alarmiert. Eine Hütte konnten die Kameraden nicht mehr retten. Sie brannte komplett nieder. Der Schaden soll bei rund 20.000 Euro liegen. Bei der anderen blieb es laut Polizei bei geringeren Schäden. Gut für die Ermittler: Sie konnten anhand der Spurenlage zwei Brandherde in der Hütte ausmachen. Damit muss davon ausgegangen werden, dass das Feuer gelegt wurde.

Ebenso wie am Freitag, 27. November, als gegen 20 Uhr zeitgleich mit einer Gartenlaube in der Kolonie nur wenige Meter entfernt ein Auto im Carport abgefackelt ist. Eine Nacht zuvor war damals in der Schreber-Anlage ebenfalls eine Hütte niedergebrannt. Laut Polizeisprecherin Sandra Moor ist mittlerweile klar, dass ein technischer Defekt beim Carport-Brand auszuschließen ist. Auch in diesem Fall ermittelt die Polizei nun also in Richtung Brandstiftung. Auf Grund der örtlichen Zusammenhänge geht die Polizei davon aus, dass die Taten zusammenhängen. Konkrete Hinweise auf einen oder mehrere Täter gibt es bislang nicht. Auch die Steinwürfe auf Autos am Friedhof, die eingeschlagenen Scheiben von zwei an der Moorwegschule geparkten Fahrzeugen und der Vandalismus rund um die Friedhofskapelle in den Feuernächten vom 26. und 27. November könnte nach Einschätzung der Polizei dem oder den Unbekannten zuzuschreiben sein. Wie berichtet wurden insgesamt acht fahrende Fahrzeuge durch zertrümmerte Grabtrittplatten beschädigt. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

Die Kripo bittet nach den erneuten Bränden nochmals dringend um Hinweise von Menschen, die etwas Verdächtiges gesehen oder bemerkt haben. Die Telefonnummer der Dienststelle lautete 04101-2020.

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erstellt am 18.Dez.2015 | 17:42 Uhr

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