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Pinneberg : Der Drosteivorplatz könnte zum Dingplatz werden

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Im Volksmund seit langem Drosteivorplatz genannt, könnte das zentrale City-Areal bald auch offiziell beschildert werden.

shz.de von
erstellt am 11.Nov.2014 | 14:00 Uhr

Pinneberg | Pinnebergs bekanntester Platz soll einen Namen bekommen. Im Volksmund seit langem Drosteivorplatz genannt, könnte das zentrale City-Areal bald auch offiziell beschildert werden. Angeregt hat das der Vorstand der Stiftung Landdrostei anlässlich des 250-jährigen Drostei-Jubiläums, das 2017 gefeiert wird.

Am Dienstag, 18. November, berät die Politik im Ausschuss für Stadtentwicklung über die Namensgebung. Die Stiftung schlägt die Bezeichnung Drosteiplatz vor. Pinnebergs Stadtverwaltung empfiehlt diese Variante, hat jedoch auch eine – historisch bedingte – Alternative in petto. So könnte die Kreisstadt bald einen Dingplatz haben. Eine Begründung liefert das Rathaus gleich mit: „Genau genommen führt der Platz vor der Drostei von alters her den Namen Dingstätte“, so Bauamtschef Klaus Stieghorst in seiner Verwaltungsvorlage. 1861 sei der Name auf die gesamte Straße, die heutige Fußgängerzone, übertragen worden. Stieghorst empfiehlt der Politik dennoch, die Bezeichnung Drosteiplatz zu wählen. Somit werde der Bedeutung der Drostei Rechnung getragen, die „sichtbares Markenzeichen der Stadt“ sei, und „überörtlich große Anerkennung“ genieße.

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