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Pinneberger Tageblatt

21. August 2017 | 03:31 Uhr

Hasloh : Der Betreuungsbedarf wird ermittelt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Seniorengerechte Wohnanlage soll in der Neuen Mitte maßgerecht gebaut werden.

Hasloh | „Das Interesse ist groß“, weiß Gisela Maier, Vorsitzende des Hasloher Seniorenbeirats. Die Rede ist von einer Wohnform für ältere Menschen, die sich in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit erfreut: das so genannte Betreute Wohnen.

Seit dem vergangenen Wochenende wird in Hasloh eine Hauswurfsendung verteilt, die den tatsächlichen Bedarf bei den Bewohnern abfragt. Hintergrund ist die Zusage der evangelischen Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh, eine solche Einrichtung auf ihrem Gelände in der Neuen Mitte zu bauen und für einen Träger zu sorgen.

„Wir sind uns mit der Gemeinde einig“, bestätigt die Projektleiterin der Kirche, Christiane Löwe. Herausgefunden werden müsse nun, wie hoch der tatsächliche Bedarf sei, damit möglichst zielgerichtet gebaut werden könne. Dafür entwarf Maier den Fragebogen, der bis spätestens Mittwoch, 19. November, an das Gemeindebüro, Garstedter Weg 16 a, zurückgegeben werden soll. „Wem der Weg dorthin zu beschwerlich ist, soll anrufen – ich hole die Fragebögen dann ab“, biete Maier an. Sie ist unter Telefon 04106-4384 zu erreichen.

„Wir haben bereits 2008 eine solche Umfrage gemacht, doch die Ergebnisse von damals sind heute nicht mehr relevant“, sagt Maier. Einige der Interessenten seien zwischenzeitlich verstorben, andere bei Verwandten oder in Seniorenheimen untergebracht. „Es gibt aber auch Senioren in der Gemeinde, die seitdem darauf warten, dass eine solche Einrichtung hier geschaffen wird“, sagt Maier.

Was Betreutes Wohnen bedeutet, wird in der Hauswurfsendung so erläutert: „Es ist eine Wohnform vorwiegend für ältere Menschen, die selbstständig in einer kleinen Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft innerhalb einer Wohnanlage leben wollen.“ Um das Wohnen in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter ermöglichen zu können, haben die Bewohner die Möglichkeit, gegen entsprechende Bezahlung auf zusätzliche Serviceangebote wie etwa „Essen auf Rädern“ oder einen Pflegedienst zurückzugreifen.

Der Fragebogen kann jedoch nicht nur von älteren Bürgern ausgefüllt werden. „Vielleicht gibt es auch jüngere Leute, die daran interessiert sind, ihre Eltern in der Nähe zu haben“, sagt Meier. Die Angaben zur Person würden von der Gemeinde selbstverständlich vertraulich behandelt.

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erstellt am 03.Nov.2014 | 14:00 Uhr

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