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Pinneberger Tageblatt

23. August 2017 | 01:16 Uhr

Torneum : Der Ball rollt schon ab November

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Tornescher Sportpark Torneum ist fast fertig. Union Tornesch kann in ein paar Wochen die Plätze nutzen.

Tornesch | Der Bau des Tornescher Sportparks Torneum geht in die Endphase. Bürgermeister Roland Krügel geht davon aus, dass die Sportplätze am Großen Moorweg schon im November genutzt werden können. Die Soccerhalle könnte Ende des Jahres ihren Betrieb aufnehmen. Eine offizielle Eröffnungsfeier ist für Ende Januar geplant.

Dank des Torneums werde die ganze Stadt attraktiver, erklärte Krügel und fügte hinzu: „Tornesch ist eine Sportstadt.“ Die Bedingungen für die Sportler seien im Vergleich zu Städten in ähnlicher Größenordnung vorbildlich. Deswegen sei Tornesch 2011 auch einer der Sieger beim Wettbewerb „Sportfreundliche Kommune“ geworden und habe dafür vom Land 5000 Euro bekommen. Nun werden die Bedingungen durch das „Torneum“ noch besser. Davon konnten sich der Bürgermeister und die Politik vor kurzem bei einer Besichtigung vor Ort überzeugen.

Insgesamt kostet die Umsetzung des Mega-Projekts etwa 7,6 Millionen Euro – 910.000 Euro mehr als ursprünglich kalkuliert. Grund dafür sollen laut Verwaltung Fehler des Planungsbüros sein. Regressansprüche werden geprüft. Um die Mehrkosten aufzufangen, nimmt die Stadt einen zusätzlichen Kredit auf. Die Voraussetzungen dafür hat vor kurzem der Rat mit seiner Zustimmung geschaffen. Für das Darlehen sprach sich zwar nur die SPD aus. Die verfügt allerdings über die absolute Mehrheit. Eigentümer des „Torneums“ ist eine städtische Betriebsgesellschaft, die die Anlage an den FC Union Tornesch verpachtet. Mehr als 600 Mitglieder des Vereins werden deshalb in den kommenden Wochen vom jetzigen Union-Gelände an der Friedlandstraße zum Großen Moorweg umziehen. Sie dürfen sich auf eine Soccerhalle, zwei Kunst- und einen Naturrasenplatz, einen Spielplatz und Gastronomie freuen. An der Friedlandstraße werden Wohnungen entstehen. Der Verkauf des alten Sportplatz-Geländes bringt zirka 3,5 Millionen Euro. Die werden für den Bau des neuen Sportparks verwendet.

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erstellt am 16.Okt.2014 | 16:00 Uhr

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