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Bönningstedt : Der Ausschuss stimmt für Bolzplatz

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Umbau: Gummipflasterfeld statt Erdboden.

Bönningstedt | Schon seit einiger Zeit ist der Bolzplatz der Bönningstedter Grundschule nicht mehr bespielbar. Besonders nach Regenfällen können die Jungen und Mädchen den Platz nicht nutzen, weil das Wasser stehen bleibt. In die Debatte wie Abhilge geschaffen werden soll ist nun Bewegung gekommen: Bereits im Sommer dieses Jahres sollen die längst überfälligen Umbaumaßnahmen ausgeführt werden.

Um eine bessere Vergleichsgrundlage zu erhalten, wurde im Vorfeld das Gummipflasterfeld der Quickborner Comenius-Schule besichtigt. „Es gab große Zustimmung von allen Seiten“, sagte Bürgermeister Peter Liske (BWG) während der Sitzung des Ausschusses für Schule, Sport, Kultur, Jugend und Senioren. Zur Umgestaltung des Bolzplatzes wurden verschiedene Varianten von Belägen wie Rasen, Kunstrasen, Feld aus Kunststoffbelag oder ein Feld aus Gummipflastersteinen begutachtet und diskutiert. Insgesamt zwei Ortstermine mit Mitarbeitern der Quickborner Verwaltungsgemeinschaft, Politikern und Vertretern der Schule haben bereits stattgefunden.

Die Entscheidung fiel letztendlich auf das Gummipflasterfeld. Grund dafür sind hauptsächlich wirtschaftliche Erwägungen: Die Herstellungskosten in Verbindung mit Unterhaltungskosten und Nutzungszeiten fielen bei dieser Variante am Günstigsten aus. Auf Wunsch von Schulleiterin Martina Meyn-Schneider soll das Pflaster die Farbe Grün erhalten. Aus dem Haushaltsjahr 2016 stehen Restmittel von 40  000 Euro und für das laufende Kalenderjahr ein Betrag von 20  000 Euro zur Verfügung. „Ich finde es gut, dass wir nach langem herumdoktern jetzt endlich etwas machen können. Die Kinder werden es uns danken“, sagte Rolf Lammert (CDU). Außer einem neuen Bolzplatz ist auch eine Abgrenzung zum Spiel- und Kletterschiff vorgesehen. Auch die Entwässerungssituation wird überprüft werden

Einstimmig votierten die Ausschussmitglieder für eine Empfehlung an die Gemeindevertretung, die im Sachverhalt dargestellt Maßnahme zur Umgestaltung des Schulhofes der Grundschule zu beschließen. „Genaue Planungsunterlagen gibt es erst, wenn die Gemeindevertretung auch zustimmt“, erklärte Bürgermeister Liske. Beraten wird darüber am Donnerstag, 23. Februar.

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