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Ortsentwicklungskonzept : Der Arbeitskreis wird aufgelöst

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Der Bau-, Wege- und Umweltausschuss übernimmt in Zukunft die Planungen.

von
erstellt am 16.Jun.2017 | 15:45 Uhr

Tangstedt | Im vergangenen Jahr beschloss die Gemeindevertretung Tangstedt, ein Ortsentwicklungskonzept erstellen zu lassen. Dafür wurde das Büro AC Planergruppe beauftragt, das gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe ein Konzept erarbeiten sollte. Im Besonderen stand die Erhaltung des Tangstedter Charakters als Baumschuldorf im Zentrum der Überlegungen, außerdem Maßnahmen wie beispielsweise die Begrünung von Ortseinfahrten. Unter den Themenpunkten Freizeit, Gestaltung, Wohnen und Dorfleben wurden am 17. Mai die Ergebnisse des Konzepts der Öffentlichkeit präsentiert.

Inzwischen liegt auch der Endbericht mit Stand von Ende Mai vor. Das Konzept soll als informelles Planungsinstrument und Grundlage der Ortsentwicklung dienen. Unstimmigkeiten gab es lediglich bei dem Beschlussvorschlag. „Wir sollten mit dem Beschluss einen Hinweis geben, wie es weitergehen wird“, schlug Hermann Ahrens (CDU) vor. Deswegen regte er an, dass der Bau-, Wege- und Umweltausschuss künftig die Federführung übernehmen solle und die Gemeindevertretung Maßnahmen beschließen soll.

Bauausschuss beschließt Maßnahmen

Um die Planung des Ortsentwicklungskonzepts kümmerte sich bisher eine Untergruppierung des Arbeitskreises Aktivregion. Dieser Arbeitskreis Ortsentwicklung, bestehend aus mehreren Gemeindevertretern, soll demnach künftig nicht mehr tätig sein. „Ich würde es unterstützen, wenn der Bauausschuss die Aufgabe übernimmt. Wir sind mit Arbeitskreisen zwar bisher sehr gut gefahren, dennoch sollten wir nicht die Ausschüsse ablösen“, sagte Bürgermeisterin Henriette Krohn (parteilos).

Skeptisch war Thomas Gröber (SPD). „Das ist eine sehr umfangreiche Arbeit, die der Bauausschuss dann übernehmen soll“, sagte er. Der Arbeitskreis habe bisher stets gute Arbeit geleistet, und frei nach dem Motto: „Never change a winning team“ schlug er vor, den Arbeitskreis weiter bestehen zu lassen und Koordinationsarbeiten zu übernehmen.

Detlef Goos (FDP) betonte, dass mit der Entscheidung, dem Bauausschuss die Federführung zu übergeben, die Ausschussarbeit gestärkt werde. Außerdem werde dadurch die Öffentlichkeit besser eingebunden, da Ausschüsse öffentlich tagen. „Was wir als nächstes tun und wo unsere Prioritäten liegen, sollte im Ausschuss besprochen werden“, argumentierte er. Einstimmig votierten die Gemeindevertreter für den Beschlussvorschlag von Ahrens: Die Federführung zur Umsetzung von Maßnahmen übernimmt der Bau-, Wege- und Umweltausschuss. Die Gemeindevertretung beschließt diese Maßnahmen. Das Ortsentwicklungskonzept stellt ein informelles Planungsinstrument dar, das unter anderem die strategischen Leitlinien für einen Zeitraum bis etwa 2030 beinhaltet. Außerdem dient das Konzept zur Orientierung für gemeindliche Planungsprozesse und als Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln für die Planung und Umsetzung konkreter Maßnahmen.

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