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Pinneberger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 20:23 Uhr

Kreishaus Pinneberg : Der Abriss hat begonnen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Startschuss fürs Millionen-Projekt: Zwischen Lindenstraße und Drosteipark soll ein neues Wohnquartier entstehen.

shz.de von
erstellt am 08.Okt.2014 | 12:00 Uhr

Pinneberg | Der Startschuss für eines der größten Bauprojekte im Pinneberger Stadtgebiet ist gefallen. Der Rendsburger Investor Michael Demandt hat mit dem Abriss des seit drei Jahren leer stehenden Kreishauses begonnen. Wo bis Oktober 2011 die Kreisverwaltung beheimatet war, soll ein citynahes Wohnquartier mit insgesamt 119 Wohneinheiten entstehen.

Das alte Kreishaus – seit Jahren für viele Pinneberger ein Schandfleck. Ursprünglich hatte Demandt bereits 2013 angekündigt, mit dem Abriss des Gebäudeensembles beginnen zu wollen. Im Juni 2014 hatte er die Verzögerung mit anderen Projekten seines Ingenieurbüros begründet – und zeitnahes Handeln versprochen. In den vergangenen Wochen waren aus Reihen der Politik erste Unmutsäußerungen zu vernehmen gewesen. Jetzt rollen zwischen Lindenstraße und Drosteipark die Bagger.

Demandt hatte das 8800 Quadratmeter große Areal Ende 2011 für 2,59 Millionen Euro vom Kreis Pinneberg erworben. Er will rund 16 Millionen Euro investieren, 40 Prozent der Wohnungen sind öffentlich gefördert. Auch eine Tiefgarage mit 140 Stellplätzen soll gebaut werden. In der Pinneberger Stadtverwaltung erhofft man sich von dem Bauprojekt ein positives Signal für die von Kaufkraftabfluss gebeutelte Innenstadt. Die Abwanderung der Kreisverwaltung mit ihren 600 Mitarbeitern hatte Pinneberg 2011 ins Mark getroffen. „Wir haben lange gewartet und sind froh, dass es jetzt endlich losgeht“, so Bürgermeisterin Urte Steinberg gestern. Die Investition werden für eine Belebung der City sorgen. Über die Nutzung des unter Denkmalschutz stehenden Altbaus am Drosteipark werde derzeit mit dem Investor gesprochen. Dessen Abriss sei kein Thema.

Michael Demandt ist nicht der einzige Investor am Standort. Gleich nebenan investiert auch die Pinneberger Genossenschaft Neue GeWoGe in Neubauten auf dem ehemaligen Kreishausgelände. Sie errichtet seit November vergangenen Jahres 32 Wohnungen auf dem Grundstück an der Ecke Moltkestraße / Von-Ahlefeldt-Stieg. Die ersten Mieter sollen im Sommer 2015 einziehen.

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