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Pinneberger Tageblatt

21. August 2017 | 10:56 Uhr

Dem Wohnungsbau verpflichtet

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Uetersen: Innenminister Breitner trägt sich in Goldenes Buch ein / Einweihung eines drei Millionen Euro teuren Sozialwohnungsprojekts

„In Zukunft denke ich bei allen Diskussionen erstmal an Uetersen“, sagte Andreas Breitner (SPD) gestern schmunzelnd im Uetersener Rathaus. Der schleswig-holsteinische Innenminister fühlte sich geehrt, er durfte sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen.

Der Zeremonie im Ratssaal mit Bürgermeisterin Andrea Hansen (SPD) und Bürgervorsteher Adolf Bergmann (CDU) wohnten unter anderem Altbürgermeister Waldemar Dudda (SPD), Vertreter der Ratsversammlung, Uwe Staack (Vorsitzender Seniorenbeirat) und Klaus Kuhle (Kommandeur der Unteroffiziersschule der Luftwaffe Appen) bei. Bestimmendes Thema der Veranstaltung war bezahlbarer Wohnraum. Denn Breitners Besuch galt der Einweihung eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses mit 20 Sozialwohnungen an der Schanzenstraße. Das Projekt der Baugenossenschaft „Pinnau eG“ hat ein Investitionsvolumen von 2,9 Millionen Euro – ein Anteil von zwei Millionen Euro ist durch ein zinsgünstiges Darlehen des Landes finanziert worden.

„Unser Ziel ist es, rund um Hamburg bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, so Breitner bei der Ortsbesichtigung des Neubaus. Der Minister ist froh über die Zusammenarbeit mit der Baugenossenschaft „Pinnau eG“: „Es ist nicht unser größter, aber ein fairer Partner.“ Das Unternehmen mit dem Vorstandsvorsitzenden Manfred Kiewald würde nicht nur Wohnraum schaffen, sondern sich zudem gut um den Bestand der etwa 700 Wohnungen in der Rosenstadt kümmern.

Breitner rät der Stadt, die Partnerschaft mit der Genossenschaft Pinnau weiter zu pflegen und auszubauen. Genossenschaften seien verlässliche Verbündete, sie gewährleisteten Wohnquartiere für die soziale Mitte der Gesellschaft. So sei es möglich, dass die Mieten frei finanzierter Wohnungen in Uetersen mit 6,58 Euro pro Quadratmeter leicht über dem Landesdurchschnitt von 6,40 Euro liegen. Zum Vergleich: In Wedel liegt dieser Wert laut Mietspiegel bei etwa neun Euro.

Das Gebäude an der Schanzenstraße ist mit acht Drei-, zehn Zwei- und zwei 1,5-Zimmerwohnungen ausgestattet. Alle Einheiten sind vermietet. Laut Bürgermeisterin Hansen gab es 120 Bewerber. Die Wohnungen sind barrierefrei. Breitner zeigte sich begeistert, untermauerte das mit dem Zitat eines Schreibfehlers aus seinem Redemanuskript: „Wohntraumbeschaffung“. Diese Wohnraumbeschaffung sei traumhaft.

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erstellt am 08.Mai.2014 | 16:00 Uhr

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