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Gutschein-aktion : Das Ziel: Die Kaufkraft in Pinneberg binden

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die 100.000-Euro-Marke ist geknackt worden. Dabei fing alles in ganzer Bescheidenheit an.

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erstellt am 26.Okt.2017 | 10:00 Uhr

Pinneberg | In der Geschäftsstelle der Wirtschaftsgemeinschaft Pinneberg (WGP) an der Bismarckstraße herrschte gestern gute Laune. Die Koordinatoren Susan Burmester, Claudia Patt und Jessica Wiekhorst, seit kurzem mit im Team, haben auch allen Grund dazu: Der am 1. Juni 2016 eingeführte Pinneberg-Gutschein zum Verschenken hat zum Abrechnungsmonat September 2017 die magische 100.000-Euro-Marke geknackt. Grund zum Feiern. Klar. Und Grund genug dafür, die Euphorie in weiter anhaltende Kreativität und Energie umzusetzen.

Der Pinneberg-Gutschein ist auf Initiative der Wirtschaftsgemeinschaft der Kreisstadt am 1. Juni 2016 ins Leben gerufen worden. Das Zahlungsmittel wird aktuell in 75 Pinneberger Geschäften, Restaurants oder Dienstleistern akzeptiert. Ein Gutschein kann in Höhe von zehn, 15 oder 20 Euro in der Buchhandlung Bücherwurm, Dingstätte 24, im Kleidungsgeschäft Glindmeyer, Dingstätte 18, sowie im Modehaus Kunstmann, Dingstätte 36-40, zu den regulären Öffnungszeiten erworben werden. Mit dem Gutschein soll der lokale Handel unterstützt werden und der „Euro in Pinneberg“ bleiben. (maf)

Dafür will das Trio sorgen. Versprochen. Dabei fing alles in ganzer Bescheidenheit an. Patt erinnert sich: „Angefangen haben wir mit sechs, dann 15 Akzeptanzstellen. Nach wenigen Wochen waren es bereits 50 Adressen.“

Aktuell können Pinneberger und Gäste in der Kreisstadt in 75 Pinneberger Geschäften, Restaurants oder Dienstleistern ihre Gutscheine im Wert von zehn, 15 und 20  Euro sowie die beliebten Weihnachts-Editionen ab Sonntag, 5. November, einlösen. Burmester und ihre Kollegen mögen aber keine krummen Zahlen: „Bis zum Jahresende haben wir das Ziel, 100 Akzeptanzstellen in der Stadt für unsere Kunden anbieten zu können.“

Laut Wiekhorst können die Gutscheine in der Buchhandlung Bücherwurm in der Dingstätte 24, im Kleidungsgeschäft Glindmeyer in der Dingstätte 18, sowie im Modehaus Kunstmann, Dingstätte 36-40, erworben werden. Seit dem 1.  November kommt eine populäre Adresse hinzu. Burmester: „Beim Baustoffzentrum Hass + Hatje in der Rellinger Eichenstraße 30-40 ist das ab dem 1. November möglich.“ Geschäftsführerin Ines Kitzing habe sofort zugesagt.

Pinneberg-Gutscheine – das ist ein Erfolgsmodell. Privatpersonen nutzen das Angebot, um sie für Jubiläen und Geburtstage zu verschenken, Firmen erwerben sie in Dutzend-Paketen, um Mitarbeiter und Kunden zu erfreuen. Für die Verantwortlichen in der WGP Grund genug, folgende Offensive nicht zu scheuen: Seit acht Wochen entfällt für all diejenigen Geschäftsinhaber, die mit im Boot sein wollen, die 50 Euro teure Aufnahmegebühr.

Euphorie auf der ganzen Linie? Gut, eine Baustelle räumen Patt, Wiekhorst und Burmester ein: Bei den Filialisten in der Stadt gibt es noch eine große Zurückhaltung. „Das hängt mit den komplizierten Abrechnungsmodalitäten zusammen“, weiß Burmester. Noch sei die Überzeugungsarbeit schwierig. Doch auch diesbezüglich herrscht Zuversicht: „Wir arbeiten daran“, sagt das Trio unisono.

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