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100.000 Besucher : Das Weihnachtsdorf wird zur festen Einrichtung in Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Auf der vergangenen Veranstaltung sind 100.000 Besucher gezählt worden. 13.000 Liter Heißgetränke wurden verkauft.

Pinneberg | Temperaturen unter null Grad – gestern war das passende Wetter für die Bilanz zur fünften Auflage des Weihnachtsdorfs 2016 in Pinneberg. Sie fiel positiv aus. „Wir haben unser Ziel erreicht. Es waren knapp 100.000 Besucher“, sagte Investor Jens Stacklies, der zu Besuch im Rathaus war. Zur Erinnerung: 2011 fing der Veranstalter mit 60.000 Besuchern an und musste draufzahlen. Doch nun ist die Mission erfüllt. Auch dank des Wetters: „Es hat mitgespielt. Es war trocken und hat nie geregnet.“ So kamen die Menschen aus dem ganzen Speckgürtel nach Pinneberg: Aus Halstenbek, Rellingen, Uetersen, Elmshorn, Wedel und Hamburg. „Wir wollen einen Umkreis von 30 bis 40 Kilometern erreichen“, so Stacklies.

Für einen Investor ist eines aber entscheidend: Schwarze Zahlen wurden geschrieben. Die Investition von 250.000 Euro hat sich für den Unternehmer somit gelohnt. Auch 2017 wird es einen Weihnachtsmarkt geben. Stacklies bekundete für die folgenden Jahre großes Interesse. Ohne Frage: Das Weihnachtsdorf wird zu einer festen Einrichtung in Pinneberg wie das SummerJazz-Festival und das Weinfest.

„Es war ein zauberhaftes Weihnachtsdorf. Sie haben Ihr Versprechen wahrgemacht und die Wünsche der Besucher umgesetzt“, sagte Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos). Man sei fast wunschlos glücklich. In der Tat: Größer, heller, kulinarisch vielfältiger und weihnachtlicher sollte es werden. „Die Mitarbeiter haben ein Meisterwerk abgeliefert“, resümierte Stacklies. 80 waren es an der Zahl. Die Alpenhütte sei eine Sensation gewesen. „Weihnachten ist für mich nicht amerikanisch, sondern mit viel Holz.“ Dort, in der warmen Holzhütte de luxe, begingen Unternehmen ihre Weihnachtsfeiern. Mit einem neuen Speisenkonzept wartete Stacklies auf, die Unterstände waren größer als zuvor und es wurden mehr Mülleimer sowie Toiletten aufgestellt. Das spiegelte sich auch im Verkauf der flüssigen Nahrung wider: 13.000 Liter Heißgetränke wurden verkauft, sechs Hektoliter süffiges selbstgebrautes Bier getrunken.

Auch das Bühnenprogramm fand Stacklies’ Lob. „Es war weihnachtlicher als in den Jahren zuvor.“ Abseits des Kommerz – für Stadtmanager Dirk Matthiessen ist das Weihnachtsdorf noch mehr: „Es ist ein Ort der Begegnung und der Kommunikation.“ Auch der gute Zweck kommt nicht zu kurz. Dörthe Bräuner und Leena Molander vom Verein „Kindesglück und Lebenskunst“ durften sich gestern zudem über einen Scheck in Höhe von 2250 Euro zur Unterstützung der Initiative „Kekk – Krebskranke Eltern kleiner Kinder“ freuen. Das Geld war bei der jährlichen Charity-Aktion im Weihnachtsdorf gesammelt worden. Mit der Summe soll ein neues Projekt des Vereins auf den Weg gebracht werden: „Wir wollen eine Therapiegruppe für Jugendliche einrichten“, sagte Bräuner. Im März soll es in Wedel losgehen. Eine Trauerbegleiterin wird die Jugendlichen alle 14 Tage betreuen.

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erstellt am 10.Feb.2017 | 16:16 Uhr

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