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Pinneberger Tageblatt

23. Oktober 2017 | 03:01 Uhr

Pinneberg : Das Weihnachtsdorf wird ausgebaut

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Betreiber Jens Stacklies investiert 35.000 Euro. Start ist am 26. November.

shz.de von
erstellt am 07.Nov.2014 | 10:00 Uhr

Pinneberg | „Ja, ist denn schon wieder Weihnachten?“ Jens Stacklies lacht, als er das leicht abgewandelte Zitat von Franz Beckenbauer in die Runde wirft. Seit drei Jahren kommt Stacklies Anfang November nach Pinneberg. Um zu trommeln. Für sein Weihnachtsdorf. „Wir schreiben hier eine Erfolgsgeschichte“, sagt der großgewachsene Gastronom. „Der Standort Pinneberg hat sich entwickelt. Und wir wollen weiter wachsen.“

2012 war Stacklies, der in Hamburg das Brauhaus „Gröninger“ und die Fischauktionshalle betreibt, mit dem Anspruch angetreten, das Pinneberger Weihnachtsdorf zum zentralen Markt der Region zu machen. Diesbezüglich sei man auf einem guten Weg, so der Gastronom, der in Holm lebt. 80.000 Besucher, 8000 Liter ausgeschenkter Glühwein – Zahlen aus dem Vorjahr. Zahlen, die für Stacklies keineswegs das Ende der Fahnenstange bedeuten: „Mein Ziel sind 150.000 Besucher und das ist mit diesem Umland auch realistisch.“

250.000 Euro hatte Stacklies 2012 in die Hand genommen, um den Markt vor dem Ambiente der barocken Landdrostei aus dem Boden zu stampfen. Auch 2014 muss er wieder investieren: „Wir rüsten für 35.000 Euro nach.“ Das Beleuchtungskonzept sei überarbeitet worden. Es werde mehr Unterstände geben. 300 Weihnachtsbäume habe er geordert. Für fünf Jahre hat sich Stacklies als Betreiber verpflichtet. Plus Option auf weitere fünf. „In diesem Jahr wollen wir erstmals schwarze Zahlen schreiben.“

Pinnebergs Bürgervorsteherin Natalina Boenigk (CDU) freut sich jetzt schon auf gemütliche Stunden im Budendorf: „Der Markt ist ein grandioses Aushängeschild für Pinneberg, wir müssen nicht mehr nach Hamburg fahren.“

Für das Bühnenprogramm zeichnet das Stadtmarketing Pinneberg verantwortlich. Es umfasst 60 Veranstaltungen. Rockbands kommen ebenso zum Zuge wie Chöre und Jazz-Combos. Die Donnerstage stehen im Zeichen der Kinder. Sie können basteln und Geschichten lauschen. Bereits in der kommenden Woche beginnen die Aufbauarbeiten für das dritte Pinneberger Weihnachtsdorf. Am Mittwoch, 26. November, öffnet der Markt seine Pforten. Bis zum 23. Dezember gibt’s wochentags von 12 bis 20 Uhr Glühwein, Spritzkuchen und das eigens bei „Gröninger“ gebraute Pinneberger Weihnachtsbier. An den Wochenenden bleibt das Dorf eine Stunde länger geöffnet. Mindestens. „Wir sind bei den Öffnungszeiten flexibel“, so Stacklies, der Pinneberger Firmen die Gelegenheit bietet, ihre Weihnachtsfeiern im Weihnachtsdorf auszurichten. Der Wochenmarkt am Dienstag und Donnerstag findet während des Pinneberger Weihnachtsdorfs vor dem Rathaus statt. Die Bismarckstraße wird für den Verkehr gesperrt.

Für das Programm auf der von den Stadtwerken gesponserten Bühne haben City-Manager Dirk Matthiessen und seine Kollegin Claudia Patt Künstler aus der Stadt und dem Umland gewinnen können. So treten unter anderem die „Hometown Brothers“, der Männergesangverein, Ensembles der Musikschule Pinneberg sowie Tanzgruppen des VfL auf. Das komplette Programm  findet sich auf einem Flyer, der in vielen Institutionen im Stadtgebiet ausliegt.
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