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Pinneberg : Das Weihnachtsdorf verzeichnet einen Besucherrekord

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Gastronomen ziehen eine positive Bilanz. Fast 100.000 Besucher werden gezählt. Durch die Temperaturen wird mehr Bier getrunken und weniger Glühwein.

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erstellt am 18.Dez.2015 | 10:40 Uhr

Pinneberg | 23 Tage Lichterzauber, Glühweinduft und feines Kunsthandwerk in Pinneberg: Jetzt zog der Gastro-Experte Jens Stacklies kurz vor Ende des vierten Budenzaubers am 23. Dezember eine erste Bilanz – und die fällt positiv aus.

„Wir sehen eine gute Entwicklung. Wir haben Vertrauen aufgebaut“, sagte Stacklies gestern in Pinneberg. Er liefert Zahlen. Etwa 100.000 Menschen hätten den Weihnachtsmarkt bisher besucht. Das sind 3000 pro Tag. Voriges Jahr waren es um diese Zeit etwa 85.000 Gäste. „Es hat aber auch nicht 14 Tage geregnet. Das ist erfreulich“, sagte er.

Das milde Wetter spiegelt sich auch in dem Konsumverhalten der Besucher wider: „Bis jetzt ist mehr Weihnachtsbier verkauft worden als Glühwein“, sagte Stacklies. Das extra für Pinneberg angesetzte Weihnachtsbier – immerhin 3200 Liter – werde bis zum Wochenende komplett ausgetrunken, schätzt Stacklies. Glühwein und Heißgetränke gebe es aber noch zu trinken: 5000 Liter wurden für den Markt geliefert. Auch das Bühnenprogramm käme gut an. Fast täglich sorgen auf der Bühne Aufführungen von Theatern, Chören oder Vereinen für Unterhaltung. Ein Highlight für Stacklies: die Stadtwerke-Aktion mit dem Bär „Pico“ und dem Radiosender RSH. „Das war sensationell.“

Der Investor schaut aber auch dorthin, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. „Wir haben uns mit vielen Gästen unterhalten. Bei der Ausgabe der Speisen müssen wir schneller werden. Die Kritik ist angekommen“, sagte er.

Für nächstes Jahr habe er ein gutes Konzept, verriet Stacklies. So sollen die Öffnungszeiten an den Wochenenden verlängert werden, denn dann ist am meisten los. Mit neuen Hüttenbauern habe er Kontakt aufgenommen. „Die Planungen gehen schon im Februar los“, so Stacklies. Der Gastronom hat sich verpflichtet, für fünf Jahre das Weihnachtsdorf auszurichten – mit der Option auf weitere fünf Jahre. Verlängert er? „Sieht gut aus“, sagte er. Im vorigen Jahr habe es erstmals eine schwarze Null gegeben. So spricht viel dafür, dass er Pinneberg weiter die Treue hält, zumal er ein Ziel hat: „Wir wollen der Markt der Region sein – wir sind das Herz des Kreises.“

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