Mensch des Jahres 2014 : „Das war wirklich überraschend“

Willy Matzen aus Schenefeld gehört bei der landesweiten Wahl zum „Menschen des Jahres 2014“ zur Spitzengruppe.
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Willy Matzen aus Schenefeld gehört bei der landesweiten Wahl zum „Menschen des Jahres 2014“ zur Spitzengruppe.

Willy Matzen aus Schenefeld gehört zu den drei Bestplatzierten bei der landesweiten Wahl zum „Menschen des Jahres 2014“.

shz.de von
03. Januar 2015, 16:00 Uhr

Nachdem feststeht, dass Willy Matzen bei der landesweiten Wahl zum „Menschen des Jahres 2014“ zu den Top-Drei-Kandidaten mit den meisten Stimmen zählt, ist die Freude in Schenefeld groß. „Das war wirklich überraschend. Immerhin standen 16 Kandidaten zur Wahl. Und da waren echt gute Projekte dabei“, sagte Matzen gestern im Gespräch mit dieser Zeitung.

Bis zum 31. Dezember konnten die Leser der Zeitungen im A. Beig-Verlag und im schleswig-holsteinischen Zeitungsverlag (shz), welche die Wahl mit der Flensburger Brauerei ausrichten, abstimmen. Wer genau den ersten Platz belegt, wird am 11. Februar von Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) in Plön bekanntgegeben.

Matzen hatte sich für die Wahl qualifiziert, weil er den Regionalentscheid im Kreis Pinneberg gewonnen hatte. Sechs Kandidaten waren im vergangenen Jahr von den Lokalredaktionen des Pinneberger Tageblatts, des Schenefelder Tageblatts, des Wedel-Schulauer Tageblatts, des Quickborner Tageblatts, der Elmshorner Nachrichten und der Barmstedter Zeitung nominiert worden, weil sie sich ehrenamtlich engagieren. Matzen leitet mit seiner Frau Else einen Kindertreff im Schenefelder Wohnquartier Krähenhorst. Außerdem organisieren die beiden regelmäßig Nachbarschaftsfeste.

Geld gibt es für den „Menschen des Jahres“ nicht. Der Titel ist eine Anerkennung für freiwilliges Engagement. Matzen freut sich bereits jetzt über so viel Zustimmung. Viele Schenefelder kennen ihn ohnehin längst. Doch die Wahl hatte einen positiven Nebeneffekt. „Ich habe den Eindruck, dass ich immer wieder von Leuten gegrüßt werde, die ich gar nicht kenne. Das ist eine schöne Sache.“

Der Kräla-Treff, in dem die Matzens das Freizeitprogramm für die Nachbarskinder organisieren, bleibt bis zum 20. Januar geschlossen. „Da machen wir erst mal Pause und nutzen die Zeit für kleinere Renovierungsarbeiten“, sagt Willy Matzen. Für Ende Januar ist ein Grillfest mit Glühwein geplant – sofern das Wetter es zulässt. Und im Mai soll es für die Kinder einen Ausflug zum Serengeti Park im niedersächsischen Hodenhagen geben. Dafür suchen die Matzens noch Sponsoren.

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