Tausende Besucher : Das war die „Erlebnisweihnacht“ in Pinneberg

Stockbrotbacken begeisterte große und kleine Besucher beim „Erlebnisweihnachten“ gleichermaßen.
Stockbrotbacken begeisterte große und kleine Besucher beim „Erlebnisweihnachten“ gleichermaßen.

Eltern basteln gemeinsam mit ihren Kindern auf dem Bauspielplatz. Organisatorin Gerlind Baumert zufrieden mit Besucherandrang.

shz.de von
14. Dezember 2015, 09:58 Uhr

Pinneberg | Als es dunkel wurde, flackerten am Wochenende überall auf dem Bauspielplatz Feuer auf und sorgten für eine besondere Atmosphäre beim „Erlebnisweihnachten“ der Kita Waldstraße. „Wenn es dunkel wird, gibt es noch einmal eine ganz andere Atmosphäre“, freute sich Organisatorin und Projektleiterin Gerlind Baumert. Bereits am Sonnabend zählte sie mehr als 2000 Besucher und war zufrieden mit der Resonanz. „Ab 15 Uhr war es immer voll“, sagte sie zufrieden.

„Die Idee war immer, die Eltern zu motivieren, etwas mit ihren Kindern zu erstellen. Das ist voll aufgegangen“, stellte Baumert zufrieden fest. In der „Wichtelwerkstatt“ konnten die Besucher Tannenzapfen, Zipfelmützen sowie Perlen, Watte und andere Bastelartikel auswählen, um ihre eigenen Figuren zu gestalten. An einem anderen Stand konnten Weihnachtskränze oder Windlichter als Wanddekoration gebastelt werden. Und das taten Kinder und Eltern an beiden Tagen fleißig.

„Das sind echte Massen, die verarbeitet werden“, erläuterte Baumert. Alles wurde von den Werkstätten der Lebenshilfe vorgefertigt. Zusammenbauen mussten die Besucher die Weihnachtdeko selbst. Jörg, Kornelia und Luca Neidhart hatten sich für ein Vogel- und Futterhaus entschieden. „Eine tolle Idee“, stellten die drei fest. Während Luca sich um die Dekoration kümmerte, kümmerte sich Vater Jörg um die Befestigung des Dachs mit Hammer und Nägeln.

„Es wird jedes Jahr immer größer, aber dennoch ist es so, dass es puschelig bleibt“, sagte Baumert zu den stetig wachsenden Besucherzahlen. Mit dem Märchenzelt hatte sie sich etwas Neues einfallen lassen. Die Geschichte vom Nussknacker wurde dort vorgelesen und mit klassischer Musik vertont. „Mittlerweile ist die Erlebnisweihnacht quasi ein Selbstläufer“, stellte Baumert fest und ergänzte: „Zum Glück hat das Wetter mitgespielt, aber ich glaube, dass die Leute auch ansonsten gekommen wären.“

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