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„Montenegro – Bei Miki“ wird „Pfeffermühle“ : Das TuS-Heim hat einen neuen Wirt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Flammkuchen, Steak, Burger und Fisch werden auf der neuen Karte ebenso zu finden sein wie beliebte Spezialitäten vom Balkan.

von
erstellt am 05.Apr.2016 | 16:30 Uhr

Hasloh | Vielen Gästen ist er bereits seit November vergangenen Jahres als Koch im Vereinsheim des Hasloher Turn- und Sportvereins (TuS) bekannt. Nun hat Borislaw Ljiljak den Betrieb von Sabina Kalender übernommen.

Seine erste Amtshandlung: Ein neuer Name muss her. „Das erste Restaurant, in dem ich in Deutschland gearbeitet habe, war vor vielen Jahren die ,Pfeffermühle‘ auf der Reeperbahn“, berichtete Ljiljak. Da es das Lokal nicht mehr gebe und auch sonst in der näheren Umgebung keines mit diesem Namen, verlieh er in Erinnerung an seinen ersten Job in Hamburg dem ehemaligen „Montenegro – Bei Miki“ diesen Namen.

Der gebürtige Kroate zog 2013 endgültig nach Deutschland. „Ich war als Kind oft im Urlaub hier, meine Mutter lebt schon seit 40 Jahren hier“, sagte Ljiljak. Aufgewachsen bei der Großmutter, arbeitete er auch in Kroatien als Koch. „Vor dem Krieg hatte ich dort meine erste Kneipe“, sagte der 50-Jährige. Doch dann floh er, lebte immer wieder in Deutschland und kehrte zwischendurch in die Heimat zurück.

Familie hilft im Restaurant mit

Mit seiner Lebensgefährtin und dem gemeinsamen 17 Monate alten Sohn wohnt er inzwischen in Eidelstedt. Doch zu Hasloh hat Ljiljak eine besondere Beziehung: „Meine Mutter und meine Ex-Frau wohnen hier“, berichtete er. Der 29-jährige Sohn aus dieser Beziehung hat bereits zwei Kinder, die die Oma öfters besuchen – und das auch immer mit einem Besuch bei dem Opa verbinden. „Meine Enkel haben also einen Onkel, der jünger ist als sie“, sagte Ljiljak und lachte.

Auch sein Bruder und seine Schwester leben inzwischen in Deutschland. Seine Lebensgefährtin und deren Schwester helfen in der „Pfeffermühle“, wann immer sie gebraucht werden. Außerdem beschäftigt er einen weiteren Koch.

„Im Moment habe ich sehr viel zu tun, da bleibt leider wenig Zeit für die Familie“, bedauerte Ljiljak. Nicht nur der Name ist neu, auch einige andere Veränderungen hat der neue Wirt bereits auf den Weg gebracht: „Auf der überdachten Terrasse gibt es jetzt eine lange stabile Bank, außerdem sind die Stühle und die Tische neu und die Balken der Überdachung sind frisch gestrichen“, zählte er auf. Des Weiteren soll draußen eine gemütliche Lounge für die Stammgäste entstehen. Die Plastikpflanzen des Vorgängers hat er durch Rosen ersetzt, weitere Gewächse sollen hinzukommen. „Das soll ein richtig schöner Biergarten werden“, so Ljiljaks Plan.

Auch auf der Speisekarte gab es Veränderungen. „Wir bieten deutsche und internationale Küche an“, erklärte der Koch. Flammkuchen, Steak, Burger und Fisch sind darauf ebenso zu finden wie beliebte Spezialitäten vom Balkan. „Bis jetzt sind alle Gäste zufrieden, denn ich achte auf gute Qualität“, versicherte Ljiljak . Ansonsten soll erst einmal alles so bleiben, wie es ist: Familienfeiern, TV-Abende für Fußballfans, Gemeinderatssitzungen im Spiegelsaal, gemütliche Abende im Biergarten. „Es stehen weitere Veränderungen an, aber erst mal muss ich sparen, dann kann ich weiterplanen“, kündigte der neue Wirt an.

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