zur Navigation springen

Auf zum „Krieg“ der Geschlechter : Das Theater Schenefeld betritt Neuland

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

„Candlelight und Liebestöter“: Das Theater Schenefeld betritt mit der Komödie aus der Feder von Sabine Misiorny und Tom Müller Neuland.

shz.de von
erstellt am 18.Sep.2015 | 16:30 Uhr

Schenefeld | Sonnabendabend: Wochenendeinkauf und Hausputz sind erledigt. Was bietet sich da mehr an, als den Tag beim spätsommerlichen Sonnenuntergang mit romantischem Kerzenschein ausklingen zu lassen? Denkt sie, „Schatz“. Dass er von ihrer Idee wenig begeistert ist, lässt sich unschwer erkennen, weil er, „Hase“, es sich bereits mit Bier und Chips vor dem Fernseher gemütlich gemacht hat. Gleich beginnt das Fußballspiel.

Das Theater Schenefeld bringt im Jahr des 40-jährigen Bestehens die kabarettistische Komödie „Candlelight und Liebestöter“ auf die Bühne des Bürger- und Kultursaals im Schulzentrum Achter de Weiden. Das Stück feiert am Freitag, 9. Oktober, Premiere. Beginn ist um 19.30 Uhr. „Der Zuschauer erlebt Szenen aus dem Alltag“, erläutert Regisseur Manfred Laudan. Das Ensemble habe die Hoffnung, den Zuschauern auf unterhaltsame Weise zu zeigen, dass es eigentlich um sie gehe. Szenen einer langjährigen Ehe: Da werden sich so einige Paare wiedererkennen.

Zum Stück: Es dreht sich im Kern um die grundlegenden Probleme der Kommunikation zwischen den Geschlechtern. Wer glaubt, dass die Beschaffung einer Flasche Sekt und die Definition des Begriffes Romantik die größten Hürden sind, der irrt. Denn wenn „Schatz “ in was Nettes schlüpfen soll und dabei in ihrer Zeitschrift liest, dass über 60 Prozent der Frauen abwechslungsreicheren Sex suchen, ist das nur der Anfang von Missverständnissen, die wie Dominosteine aufeinander treffen.

Während des Stücks variieren Dialoge und Monologe in lockerer, feiner Art. Birte Giesel als „Schatz“ und Klaus Peter Fischer als „Hase“ sind in den Hauptrollen zu sehen. „Wir haben in diesem Jahr alle ein rundes Jubiläum“, scherzt Fischer. Er ist seit 35    Jahren, Giesel seit 30 Jahren und Regisseur Laudan seit 20 Jahren beim Theater Schenefeld.

Das Stück eigne sich hervorragend, um das Jahr
noch einmal lustig ausklingen zu lassen.

Der vielen Schenefeldern von der Inszenierung „Rain Man“ bekannte Fischer recherchierte bei verschiedenen Verlagen und stieß auf das junge Stück. „Es handelt sich um eine Komödie, bei dem sich jeder wiedererkennen und, so hoffe ich, auch herzhaft lachen kann“, sagt Fischer. Das Stück eigne sich hervorragend, um das Jahr noch einmal lustig ausklingen zu lassen.

Das Schauspiel stammt aus der Feder des Ehepaares Sabine Misiorny und Tom Müller. Die aus Wuppertal und Düsseldorf stammenden Autoren schreiben bereits seit den 1990er Jahren Theaterstücke – besonders Komödien.

„Das Stück wurde noch nicht häufig aufgeführt“, erläutert Laudan. Man habe „sich auf Neuland eingelassen“. Karten gibt es für neun Euro, ermäßigt fünf Euro im Vorverkauf bei: Buchhandlung Heymann im „Stadtzentrum“, Schreibwaren Hollmann, Friedrich-Ebert-Allee 20 und der Buchhandlung Cremer, Hauptstraße 51 in Halstenbek.

Aufführungstermine sind am: Freitag und Sonnabend, 9. und 10.Oktober, jeweils um 19.30 Uhr, Sonntag, 11. Oktober, um 18Uhr, Freitag und Sonnabend, 16. und 17. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr, und am Sonntag, 18. Oktober, um 18 Uhr. Karten können auch bei Theaterchef  Michael Matthiesen von 15 bis 18 Uhr unter Telefon 04101/606141 reserviert werden.
Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen