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Seniorenbeirat Pinneberg : Das sind die Kandidaten

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das neunköpfige Gremium wird bis zum 2. November gewählt. Der Vorsitzende tritt nicht mehr zur Wahl an.

von
erstellt am 07.Okt.2015 | 12:30 Uhr

Pinneberg | 13 Kandidaten stehen zur Wahl, um etwa einem Viertel der Pinneberger Stimme zu geben. Zehn der Bewerber für das neunköpfige Gremium des Seniorenbeirats haben sich gestern Nachmittag im Rathaus vorgestellt. Drei von ihnen ließen sich entschuldigen: Anke-Maria und Karl-Heinz Schack sowie Franz-Josef Lehnen. Nur zwölf Gäste hatten sich zur Vorstellung im Rockville-Zimmer eingefunden. Auch die Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos) lies sich entschuldigen.

Etwa 11.000 der 42.000 Pinneberger sind mit ihren 60 Plus wahlberechtigt. Sie erhalten Mitte des Monats die Unterlagen für die Briefwahl. Sie können per Post geschickt oder im Rathaus, Bismarckstraße 8, abgegeben werden. Jeder Wähler kann dann insgesamt drei Stimmen vergeben, je Kandidatin oder Kandidat aber nicht mehr als eine Stimme. Es ist möglich, nicht alle Stimmen zu vergeben – wer aber mehr als drei Kandidaten ankreuzt macht damit den Stimmzettel ungültig. Stichtag ist Montag, 2. November. Danach wird ausgezählt.

Die vergangenen vier Jahre bestand das Gremium aus 15  Damen und Herren. Nun wird reduziert, auf neun. Warum? „Aus zwei Gründen: Weil es nicht mehr genügend Menschen gibt, die ein Ehrenamt machen wollen und um den Pinneberger Haushalt ein bisschen zu entlasten“, erklärte Claus Dieter Westphal, amtierender Vorsitzender des Seniorenbeirats. Der 78-Jährige tritt nach 15 Jahren im Vorstand nicht noch einmal zur Wahl an. „Das hängt nicht mit der Tätigkeit zusammen. Sondern einzig und allein damit, dass ich Respekt vor dem eigenen Alter habe“, sagte Westphal und ergänzte: „Nach weiteren vier Jahren Amtszeit wäre ich dann 82. Ich möchte langsam ein bisschen zurücktreten und damit auch vermeiden, während einer Amtszeit auszuscheiden“, so der Pinneberger. Sein wichtigstes Thema sei das Wohnen im Alter gewesen. „Wir haben gerade erfolgreich barrierefreie Wohnungen auf dem Ilo-Gelände durchgesetzt“, sagte Westphal und versprach: „Ich werde meinen Nachfolger natürlich einarbeiten.“

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