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Kommunaler Finanzausgleich : Das sind die Gewinner und Verlierer im Kreis

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Reform in Kiel geplant: Barmstedt legt zu, größte Pro-Kopf-Verlierer nach dem neuen Gesetzesentwurf wäre Rellingen.

Die geplante Reform des kommunalen Finanzausgleichs würde für den Kreis Pinneberg bedeuten, dass er künftig weniger Geld zur Verfügung hätte. Obwohl viele Gemeinden und Städte mehr Geld bekämen, müsste der Kreis ab 2015 auf insgesamt zirka 3,1 Millionen Euro verzichten.

Betrachtet man lediglich die ausgezahlte Summe, so würde Elmshorn das größte Plus machen: Zirka 1,65 Millionen Euro mehr als bisher flössen in die Kassen der Krückaustadt, das entspricht einer Summe von 33,70 Euro pro Einwohner. Auf die Bewohner heruntergebrochen, wäre Barmstedt der größte Gewinner, denn die Schusterstadt soll nach dem Finanzausgleichsgesetzesentwurf pro Kopf 47,11 Euro mehr erhalten, allerdings entspricht das in der Gesamtsummer 463.864 Euro, also nur etwas mehr als ein Drittel der Summe, die Elmshorn zusätzlich bekäme.

Der größte Pro-Kopf-Verlierer nach dem neuen Gesetzesentwurf wäre Rellingen: Pro Einwohner müsste die Kommune künftig auf 60,76 Euro verzichten. Dies entspricht insgesamt 839 255 Euro. Den größten Verlust an ausgezahltem Geld müsste die Stadt Quickborn hinnehmen: Zirka 1,06 Millionen Euro weniger soll die Stadt ab 2015 erhalten, wenn der Gesetzesentwurf in Kraft tritt. Dies würde ein Minus von 50,95 Euro für jeden Bürger der Eulenstadt bedeuten.

Die vollständige Liste mit allen Kommunen gibt es auf der Homepage Schleswig-Holstein.

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erstellt am 09.Jan.2014 | 16:00 Uhr

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