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Pinneberger Tageblatt

18. August 2017 | 01:44 Uhr

„Das Schulfach Lebensplanung fehlt“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

„Ich hab’s mir schlimmer vorgestellt“, ist Jana Buckenbergers Fazit. Ihre schriftlichen Prüfungen legte sie in den Fächern Geschichte, Deutsch und Englisch ab. Mündlich ist bald Chemie an der Reihe. „Bei uns flogen auch Kekspackungen durch die Gegend“, kommentiert sie ihre Abiturklausuren.

Ihre Pläne für die Zukunft? Ende Juli wird Jana für sechs Wochen nach England fahren und dort eine Sprachschule besuchen. Danach möchte sie Pharmazie studieren. „Eigentlich hatte ich mich für Business Administration entschieden und habe sogar schon die Bewerbungsunterlagen fertig“, berichtet die 18-Jährige. „Aber als bei einem Berufstest Chirurgie als Ergebnis herauskam, habe ich mich in diese Richtung orientiert, da ich mich dafür schon lange interessiere.“ Die ganze Nacht lang habe sie sich umfassend mit Hilfe der Suchmaschine Google informiert. Die Mischung aus Medizin und Chemie im Studium der Pharmazie stieß bei ihr auf Begeisterung. „Ich möchte nicht den ganzen Tag am PC sitzen“, sagt sie. Außerdem sehe ihre Mutter sie eher in der Forschung.

Jana möchte wegen ihrer Freunde und Familie gern in Hamburg oder Kiel studieren. „Ich kenne die Stadt und bin hier groß geworden“, begründet sie. Auf das Studium bereite sie sich beispielsweise mit den Studieninformationstagen der Universität vor.

An Vorbereitung auf das Leben habe es ihr in der Schule allerdings gemangelt: „Ich hätte gerne Lebensplanung als Schulfach gehabt.“

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erstellt am 22.Jun.2016 | 17:04 Uhr

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