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Kreis Pinneberg : Das richtige Präsent gekauft?

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Umtauschansturm nach Weihnachten bleibt im Kreis bislang aus. Im Gespräch mit unserer Zeitung verraten Verkäufer, was am meisten als Geschenk gekauft wurde.

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Die Weihnachtsgeschenke im Kreis Pinneberg sind ausgepackt. Und scheinbar wurde der Geschmack vieler Beschenkter gut getroffen, denn auf Nachfrage dieser Zeitung gaben viele Ladeninhaber an, dass es bislang nur wenige Kunden gegeben habe, die ihr Präsent gleich wieder umtauschen wollten. Zudem verrieten sie nach den Feiertage auch, welche Produkte aus ihren Geschäften die beliebtesten Weihnachtsgeschenke waren.

„Wir haben in diesem Jahr zu Weihnachten sehr viel Lego verkauft“, sagte Jörg Feuchtner, Inhaber des Spielwarengeschäfts „Spielzeug Feuchtner“ in Wedel. Aber auch Puppen und Gesellschaftsspiele wären häufig gekauft worden. „Zu Weihnachten kommen die klassischen Spielzeuge wieder“, so Feuchtner. Und viele Familien hätten Lust, Weihnachten mal wieder zusammen ein Spiel zu spielen. Dass nach Weihnachten Spielzeuge wieder umgetauscht werden, sei für Feuchtner ganz normal. „Man trifft nicht immer den Geschmack des Kindes. Aber wenn die Sachen noch eingepackt sind und statt des ursprünglichen Geschenks etwas anderes aus dem Laden ausgesucht wird, ist das schon in Ordnung.“

In Jutta Wüppers Geschäft El Niño in Pinneberg kann man Kleidung für Kinder kaufen. „Babygeschenke und Shirts für Kinder laufen zur Weihnachtszeit besonders gut“, berichtete Wüpper. Bisher sei noch niemand zu ihr in den Laden gekommen, um ein Weihnachtsgeschenk umzutauschen. „Wir legen Wert auf eine gute Beratung, deshalb kommt bei uns ohnehin kaum etwas zurück. Auch wenn wir eigentlich alles innerhalb von acht Tagen tauschen würden.“

Der Weihnachtsbestseller der Quickborner Buchhandlung Theophil sei in diesem Jahr „eindeutig ‚Die Analphabetin, die rechnen konnte‘ von Jonas Jonasson“. Aber auch das neue Buch „Quickborn - ein Stadtbild“ sei oft als Geschenk gekauft worden. Insgesamt sei Inhaberin Selma Theophil in diesem Jahr mit dem Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr zufrieden gewesen. Und wenn der Beschenkte das Buch schon habe? „Alles, was wir in unserem Laden haben, tauschen wir problemlos um. Aber auch bei Büchern die extra für einen Kunden bestellt wurden, versuchen wir, eine Lösung zu finden“, erläuterte Theophil.

Im neueröffneten Expert Bening in Pinneberg seien Tablet-Computer in diesem Jahr der Renner gewesen, wie Marktleiter Jens Neubauer sagt. Aber auch Fernseher, Notebooks und Handys seien als Geschenke gekauft worden. Von Umtäuschen wisse er noch nichts, doch er verriet dieser Zeitung: „Wenn einer lieb fragt, dann tauschen wir das Geschenk gegen eine andere Ware.“

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