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Pinneberger Tageblatt

23. August 2017 | 17:52 Uhr

„Das passt zu unserem Profil“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Als erstes Gymnasium im Kreis Pinneberg: Borchert-Schule schließt Vertrag mit Berufsberatungsteam der Agentur für Arbeit in Elmshorn

Januar 2016. Für Karsten Schneegaß ist das ein einschneidender Termin. Der Leiter des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums (WoBo) in Halstenbek wird sich in diesem Monat zurückziehen. In den aktiven Ruhestand. Nach knapp 16 Jahren.

Der 63-Jährige hinterlässt ein bestelltes Feld: Der Neubau für 21 Millionen Euro ist eingetütet (Fertigstellung zum Schuljahr 2015/2016), die Institution am Bickbargen ein Magnet (fünfzügig ins Schuljahr 2014/2015). Die Einrichtung für mehr als 1000 Schüler trägt seit kurzem den Titel „Präventionsschule“. Und jetzt, nach dem Schulterschluss mit Gemeinschaftsschulen, erfolgt der offizielle Kooperationsvertrag mit dem Team der Berufsberatung der Agentur für Arbeit in Elmshorn. „Das passt zu unserem Profil“, so der Schulleiter. Das passt zum WoBo.

Aus dem Kollegium heraus wurde diese enge Zusammenarbeit zwischen Berufsberatung und Schule – seit Anfängen der Schule Mitte der 1970er Jahre – mit diesem offiziellen Kontrakt mit der Option zur gegenseitigen Verpflichtung „gebastelt“. Federführend überließen Peer-Olaf Reich (Koordinator für Berufsorientierung) und Dr. Regina Hübinger (Regionale Koordinatorin für Berufsberatung in den Kreisen Pinneberg und Steinburg) nichts dem Zufall.

Das Duo ist auch ein wenig stolz auf die Energieleistung. „Die Halstenbeker Schule ist das erste Gymnasium im Kreis Pinneberg – möglicherweise landesweit –, mit dem die Berufsberatung einen Vertrag schließt“, betont Reich selbstbewusst.

Selbstbewusstsein ist auch das Stichwort, das Uwe Schäfer (Teamleiter der Berufsberatung) und sein Kollege Siegfried Walther (Berufsberater) fast täglich in den Mund nehmen. Jeder dritte Schüler nutze das Angebot, berichtet Schäfer aus seiner täglichen Konfrontation mit dem Nachwuchs. Würden neugierig mögliche Perspektiven abstecken, sich praktische Tipps für erfolgreiche Bewerbungen in die Feder diktieren lassen.

An den Schulen bleiben 20 Minuten Zeit für das Einzelgespräch. „70 Minuten dauert es im Schnitt in der Arbeitsagentur“, lockt Walther mit einem Service für Jeden.

Schneegaß, der froh ist „über den Kompetenzpartner, der die Schüler auf den richtigen Weg bringt“, brachte es zu guter Letzt auf den Punkt: „Nahezu jeden Morgen gibt es ein neues Berufsfeld. Deshalb brauchen wir die Agentur.“


> www.wobogym.de

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erstellt am 21.Mai.2014 | 16:00 Uhr

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