„2018: Das wird mein Jahr!“ : Das neue Jahr bringt neues Leben

Für Carolin (10) bringt das neue Jahr eine ganz besondere Aufgabe mit sich: Sie wird ab Mai große Schwester sein. Mama Jasmin Eichen ist glücklich über diese neue Situation.
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Für Carolin (links) bringt das neue Jahr eine ganz besondere Aufgabe mit sich: Sie wird ab Mai große Schwester sein. Mama Jasmin Eichen ist glücklich über diese neue Situation.

Die Tornescher Familie Eichen erwartet ein Baby im Mai. Die Gesundheit der Familie steht für die werdende Mutter im Vordergrund.

shz.de von
30. Dezember 2017, 13:00 Uhr

Tornesch | Mit einem Ziel in ein neues Jahr zu gehen, das nehmen sich viele Menschen als Vorsatz. Jasmin Eichen aus Tornesch hat kein konkretes Ziel. „Ich wünsche mir einfach nur, dass meine Familie gesund bleibt und unsere Tochter munter auf die Welt kommt“, erzählt die werdende Mutter, während sie ihre zehnjährige Tochter Carolin liebevoll anschaut. Das zweite Wunschkind ist unterwegs.

„Wenn ich ein Ziel für 2018 habe, dann ist es, mich schon um einen Platz in einem Kindergarten für 2019 zu kümmern. Die Suche gestaltet sich ja doch meist ein wenig schwierig“, so Eichen. Sie möchte recht schnell wieder zurück in den Beruf. Vorausgesetzt beide Töchter sind dann gut untergebracht. Auch jetzt arbeitet sie noch sehr gern und möchte dies auch so lange tun, wie es ihr gut geht. „Es sind während einer Schwangerschaft ja immer zwei Menschen an dem Wohlbefinden beteiligt. Aber solange wir beide uns wohlfühlen, werde ich weiterhin arbeiten“, erzählt die Tornescherin und lächelt dabei.

Wohl fühlt sich die Familie seit mittlerweile fast vier Jahren in Tornesch. Vorher war sie in Rellingen und Pinneberg zuhause. „Ich bin Ur-Tornescherin und freue mich, wieder hier zu wohnen. Es ist doch wirklich schön hier“, so Eichen. Zu dem Platz, an dem das Heim der Familie gebaut wurde, hat sie eine spezielle Verbindung: „Wo jetzt unser Haus steht, war in der Vergangenheit eine Weide. Es war jedoch nicht irgendeine Weide. Mein früheres Pferd Gwendolin hat hier gegrast. Das ist wirklich etwas Besonderes.“ Das Wohngebiet bietet der Ältesten gute Spielmöglichkeiten. Viele Kinder wohnen hier. „Aber fast nur Jungs. Noch mehr Mädchen wären toll“, so die Schülerin.

Für die Ankunft des kleinen Babys, ziemlich genau zehneinhalb Jahre nach Carolin, ist schon alles vorbereitet – oder auch nicht. Denn es musste eigentlich nichts vorbereitet werden. „Das zukünftige Zimmer ist kein Gästezimmer mehr. Aber viel steht nicht darin. Platz zum Spielen und Zubehör benötigt die Kleine erst später. Und schlafen wird sie anfangs auch bei uns“, so die Mutter. Windeln, Spielzeug, das alles lagert noch auf dem Dachboden. „Wir haben noch von Carolin sehr viel. Da wir uns immer noch ein Kind gewünscht haben, haben wir nichts weggegeben. Das ist wirklich praktisch.“ Auch der Kinderwagen wird wieder zum Einsatz kommen. Carolin hat diesen schon als ihren Aufgabenbereich festgelegt: „Darin werde ich meine Schwester dann durch die Gegend schieben.“ Doch nicht nur darauf freut sie sich. Zusammen spielen, das Baby zum Lachen bringen, all das wird die Zehnjährige übernehmen. Sie hat ihren Eltern, oder eher ihrer Schwester, zu Weihnachten ein Mobile gebastelt. Das soll im Kinderzimmer aufgehängt werden.

Die Halbzeit der Schwangerschaft ist bereits geschafft. Der Nachwuchs ist gesund und wächst gut heran. Anfang des Wonnemonats Mai soll das neue Familienmitglied auf die Welt kommen. Ein Name ist noch nicht ausgesucht. „Wir sind noch in der Findungsphase. Wir möchten einen schlichten Namen“, erzählt Eichen. Die baldige große Schwester Carolin hat genaue Vorstellungen: „Er muss mit J anfangen. Meiner beginnt mit C, so wie der von Papa. Also muss der andere mit J anfangen, so wie der von Mama.“ Ein paar Namen sind schon in der engeren Auswahl, welcher bei der Entscheidung das letzte Wort haben wird, ist aber noch nicht klar. Klar ist aber, dass der Jahreswechsel ruhig gefeiert wird. „Wir werden Silvester gemeinsam mit Nachbarn verbringen. Sie erwarten ebenfalls ein Kind. Der Stichtag liegt kurz vor meinem. Das passt doch hervorragend zusammen“, erzählt die werdende Mutter. Gegessen wird ganz traditionell Raclette. Ein paar Tage später erfüllt sich noch ein kleiner Wunsch von Carolin. Da sie während des letzten Skiurlaubs krank war, wird sie mit ihren Eltern in den Snow Dome fahren. Ein perfekter Jahresstart.

2018 wird für die Familie ein spannendes Jahr, denn nicht nur die Geburt des kleinen Babys steht an. Carolin wird in den Sommerferien mit ihrer Cousine in ein Englisch-Camp fahren und kommt zum neuen Schuljahr auf eine weiterführende Schule. Am Liebsten auf das Ludwig-Meyn-Gymnasium, gemeinsam mit ihrer Cousine. In den Herbstferien soll es für die ganze Familie für einen Urlaub ans Mittelmeer gehen. Dann werden sie schon zu viert sein. Das ist der größte Wunsch von Jasmin Eichen für 2018. Die Familie soll komplett sein.

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