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"Das Meckern über unsere Stadt sollte abnehmen"

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erstellt am 29.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | Seit Jahres beginn steht sie als Bürger meisterin an der Spitze der Stadtverwaltung von Pinneberg: Urte Steinberg. In unserer Serie "Auf einen Kaffee mit…" macht die 54-Jährige deutlich, dass der Schritt in das neue Amt der Richtige gewesen ist, spricht über die größte Herausforderung für Pinneberg und verrät, in welchen Bereichen sie in Pinneberg mit einem Lotto gewinn von zehn Millionen Euro investieren würde. Bürgermeisterin wollte ich werden, weil. . . . . . ich in Pinneberg etwas bewegen will. In dieses Amt gewählt worden zu sein, ist für mich. . . . . . eine große Aufgabe, die mir seit Januar viel Freude bereitet. Als Frau in einer Führungsposition zu agieren, ist für mich. . . . . . ganz normal. Nach fünf Monaten als Rathauschefin freue ich mich, dass. . . . . . ich hier sein darf. Nicht so schlimm erwartet hatte ich, dass. . . Nein, dazu fällt mir nichts ein. Überraschungen gibt es immer wieder, sie gehören für mich dazu. Wenn ich an die schlechte Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl denke, dann. . . . . . müssen wir darüber sprechen, welche Möglich keiten wir als Verwaltung und Politik haben, wieder mehr Menschen an die Wahl-Urne zu bekommen. Bürokratiemonster Verwaltung - dazu fällt mir ein, dass. . . Mit diesem Wort kann ich nichts anfangen. Verwaltung bedeutet für mich, Dienst leister für die Bürgerinnen und Bürger zu sein. Dafür möchte ich zusammen mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Beste tun. Als gelernte Bankkauffrau den Schuldenberg der Stadt vor Augen zu haben, ist. . . Das ist ein Zahlenwerk, das wir durchforsten, um zu sehen, was wir zusätzlich in der Stadt und für die Bürgerinnen und Bürger machen können. Die Zahlen machen mir keine Angst. An Pinneberg gefällt mir. . . . . . so vieles. Pinneberg ist meine Heimatstadt. Sie ist sehr grün, sie ist lieben- und lebenswert. Ich wohne hier gerne und wünsche mir, dass viel mehr Bürgerinnen und Bürger in Zukunft stolzer auf ihre Stadt sind. An Pinneberg stört mich. . . . . . manchmal, dass nicht mehr Pinneberger dazu beitragen, die Stadt mit ihren guten Eigenschaften nach außen positiver darzustellen. Es gibt viele Stärken. Das Meckern sollte abnehmen. Die größten Herausforderungen für Pinneberg sind, . . . … die Finanzen in den Griff zu bekommen und Gestaltungsräume zu nutzen. Alles andere leitet sich davon ab. Der Kauf des Kasernen geländes ist. . . . . . der erste große Baustein gewesen. Ich bin froh und glücklich darüber, dass es uns gelungen ist, hier die Weichen zu stellen. Ich werde das erste Mal über die Westumgehung fahren. . . . . . sobald sie fertig ist. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr den ersten Spatenstich machen. Mein Lieblingsplatz in Pinneberg ist. . . . . . die Feuerwehr. Mitarbeiter bringen mich auf die Palme, wenn. . . Gar nicht. Meinen letzten Strafzettel habe ich kassiert, weil . . . . . . ich im Halteverbot geparkt habe. Das ist gefühlt aber schon ewig her. Das letzte Mal gelogen habe ich, als. . . Keine Ahnung. Wenn, dann lasse ich vielleicht mal etwas weg. Ich kann richtig abschalten, wenn. . . . . . ich in der Natur bin. Freuen kann ich mich über. . . . . . kleine Dinge, zum Beispiel über eine Blume, die inmitten von Steinen wächst. Mein größter Fehler ist. . . . . . Ungeduld. Mein Lebensmotto ist, dass. . . . . . für alle Aufgaben gibt es eine Lösung. Und zum zweiten ist mir die Einstellung wichtig, aus dem Wenigen, was man manchmal hat, etwas zu machen. Ehrenamtliches Engagement ist für mich. . . . . . ein hohes Gut. Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Pinnebergerinnen und Pinneberger sich ehrenamtlich engagieren würden. Die größte Herausforderung meines Lebens war. . . . . . die Entscheidung, für das Amt der Bürgermeisterin zu kandidieren. Ich freue mich jeden Tag, dass mir diese Aufgabe übertragen wurde. Wenn ich einen Tag lang . . . sein könnte, dann wäre ich gerne . . . … ich selbst. Eine 40-Stunden-Woche ist für mich . . . . . . Illusion, Traum. Mein liebstes Urlaubsziel sind. . . . . . die Mittelmeerländer. Mit einem Lottogewinn von zehn Millionen Euro würde ich . . . . . . drei Millionen Euro ab zwacken für Sofortmaßnahmen, zum Beispiel für die Schulen und die Ernst-Paasch-Halle oder einen Kinder garten, und mit dem weiteren Geld eine Stiftung gründen, um damit dauerhaft etwas Gutes tun zu können.

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