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Kalkulation mit 14,6 Millionen Euro : Das kostet der Neu- und Umbau der Caspar-Voght-Schule

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Rellinger Verwaltung präsentiert heute im Bauausschuss Kosten für Caspar-Voght-Schule.

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2017 | 16:00 Uhr

Rellingen | Es handelt sich um eines der größten Projekte der Gemeinde Rellingen während der vergangenen Jahrzehnte: das Modernisierungsvorhaben an der Caspar-Voght-Schule (CVS). Die Verwaltung hat nun mit David Beverungen und Dagmar Schudak (beide Projektleitung) sowie Bürgermeister Marc Trampe (parteilos) erstmals eine Kostenanalyse präsentiert. Am heutigen Abend wird das Zahlenwerk den Mitgliedern im Bauausschuss ab 19 Uhr im Rathaus zur Diskussion vorgelegt.

Die Summe liegt inklusive der Beträge für Hochbau und Haustechnik bei 14,6 Millionen Euro. Nicht in dem Betrag enthalten sind die Kosten für die Planung der Außenanlage. „Das Projekt ist ein komplexes Vorhaben und beinhaltet sehr viel Kleinarbeit“, informierte Projektleiterin Dagmar Schudak.

Was den Neubau betrifft, ist im Erdgeschoss die Verwaltung untergebracht. Die beiden anderen im Neubau gelegenen Geschosse sollen als Klassenräume für die Jahrgänge neun bis 13 genutzt werden. Das ist das Ergebnis der von Mai bis heute dauernden Diskussionen von Politik und Verwaltung. „Es ist sinnvoll, die jungen und älteren Schüler in den Gebäudekomplexen zu trennen“, erläuterte Schudak. Die Gemeinde hat bei allen Planungen darauf Wert gelegt, die Schulleitung und die Lehrer der CVS an den Plänen zu beteiligen. „Das hat bislang gut funktioniert“, so Schudak.

Trennung von jüngeren und älteren Schülern

Eine Containeranlage für die Schüler wird zum 1. August 2018 errichtet. Dort sollen fünf Klassenräume entstehen. Auch die Verwaltung wird in Containern auf dem Verkehrsübungsplatz untergebracht. Die Grundschule soll indes „nicht angefasst“ werden. Schudak informierte im gleichen Kontext über einen „exorbitanten Anstieg“ der Schülerzahlen an der CVS. Mit Grund- und Gemeinschaftsschule sowie Förderzentrum einschließlich Sprach-Intensiv-Maßnahmen (SIM)-Klassen handelt es sich um eine facettenreich aufgestellte Einrichtung.

Die Grund- und Gemeinschaftsschule hat seit diesem Schuljahr zudem eine gymnasiale Oberstufe. Bei der Sanierung der Turnhalle sollen laut Schudak beispielsweise „nur die Maßnahmen berücksichtigt werden“, die dringend geboten sind.

Zum Verständnis: Die Gemeinde Rellingen unterzieht die in den 1970er Jahren gebaute Gemeinschaftsschule – gemeinsam mit einem beauftragten Generalplaner – einer umfassenden Modernisierung. Die Nutzerbedarfsanalyse wurde bereits im Jahr 2014/2015 gestellt. Die Firma PBR Rohling erhielt den Zuschlag für die Planung der Schule im Mai. Während der heutigen Sitzung im Rathaus an der Hauptstraße entscheiden die Kommunalpolitiker über das weitere Vorgehen und dürften auf die konkreten Kosten-Schätzung eingehen. Was die Politik beschließen wird, ist auch Grundlage der Haushaltsplanung. Während der Tagung des Gremiums werden Architekten die Chance nutzen, ihre Pläne noch einmal zu präsentieren.

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