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Schenefeld : Das Juks-Team präsentiert das Programm für die neue Spielzeit

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Die Kultur kehrt zurück ins Forum: Musik, Schauspiel, Vorträge und Comedy im Angebot.

shz.de von
erstellt am 12.Apr.2016 | 12:30 Uhr

Schenefeld | Der Schenefelder Kulturstreit ist längst Schnee von gestern. Juks-Chef Kurt Krauß stellte am Montag ein Stück Kultur-Zukunft vor, präsentierte das Programm im Forum für die Spielzeit 2016/2017. Neun Veranstaltungen – zwei mehr als vertraglich mit der Stadt vereinbart – wird das Juks-Team anbieten. „Es war schwieriger freie Termine im Forum zu finden, als die Künstler auszuwählen“, betonte Krauß.

Angst vor dem großen Saal im Schulzentrum Achter de Weiden mit seinen 450 Plätzen hat das Juks-Team nicht. „Alle Künstler haben die Zugkraft, um den Saal zu füllen“, sagt Krauß. Das war ihm wichtig. Ebenso ein qualitativ hochwärtiges und breit gefächertes Angebot, das dennoch zu günstigen Preisen angeboten werden kann. „Beim Theater setzen wir zudem auf Produktionen, die nicht auch in Hamburg zu sehen sind“, sagte der Juks-Chef. So holt er gleich zweimal die Münchner Komödie nach Schenefeld, die am 31. Oktober mit dem Stück „Kerle im Herbst“ die neue Spielzeit einleitet. „Ein Knaller zum Auftakt“, sagte Krauß und spielt damit auf das Ensemble mit Horst Janson, Hans-Jürgen Bäumler und Christian Wolff an.

Die Zimtschnecken  begeistern mit stilechtem Swing.
Die Zimtschnecken begeistern mit stilechtem Swing. Foto: pt

Schauspiel, Musik, Comedy, Vorträge: Das Schenefelder Publikum darf sich auf alte Bekannte wie LaLeLu, die Queenz of Piano und Sissi Perlinger genauso freuen wie auf den Abenteuerer Arved Fuchs, den Komiker Werner Momsen und die Zimtschnecken. Das Programm steht. Der Vorverkauf beginnt am 17. Mai. Das Juks-Team hofft auf großen Zuspruch, eine Garantie gibt es nicht. Krauß: „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es nicht einfach ist, das Schenefelder Forum zu bespielen. Selbst bei Hochkarätern war das Forum manchmal nicht voll.“

In ein finanzielles Risiko stürzt sich das Juks laut Krauß aber keinesfalls. Von der Stadt gibt es für die Spielzeit einen maximalen Zuschuss in Höhe von 14.000 Euro. Krauß hofft, ihn nicht in voller Höhe in Anspruch nehmen zu müssen. Eventuelle Überschüsse fließen in die Juks-Kasse.

Sissi Perlinger  tritt auf.
Sissi Perlinger tritt auf. Foto: PT

Das Juks-Team betritt kein absolutes Neuland. In dem Jugend- und Kommunikationszentrum werden seit Jahren erfolgreich Kulturveranstaltungen angeboten. Und auch im Forum hat das Juks bei fünf Veranstaltungen schon positive Erfahrungen gemacht – ohne, dass die Stadt finanziell einspringen musste.

Den ehemaligen Kulturverein Forum Schenefeld gibt es nicht mehr. Die Politik hatte sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, dem Juks die Verantwortung für die Bespielung des Forums zu übertragen. Dieses Programm wird zur Bewährungsprobe für das ganze Team.

Das Juks-Team hat für die neue Spielzeit im Forum eine eigene Internetseite erstellt. Unter www.forumschenefeld.de sind alle Informationen über die Veranstaltungen, die Künstler, Preise und Vorverkaufsstellen  zusammengefasst. Das Juks bietet für die neun Veranstaltungen ein Abonnement an. „Die Schenefelder können richtig Geld sparen, bekommen quasi zwei Veranstaltungen geschenkt“, sagt Juks-Chef Kurt Krauß. Ebenfalls im Angebot: das Wahlabo über vier Veranstaltungen. Im Abo ist pro Veranstaltung ein Freigetränk enthalten. Die Abos können nur im Juks am Osterbrooksweg gebucht werden.
Das Juks präsentiert  neun Veranstaltungen: 31.Oktober: Münchner Tournee „Kerle im Herbst“; 12. November: Queenz of Piano „Verspielt“; 13. Dezember: Werner Momsen „Die Werner Momsen   ihm seine Weihnachtsshow“; 13. Januar: Die große Neujahrsgala mit den Hamburger Symphonikern; 25. Januar: Arved Fuchs „Grönland – 35 Jahre Abenteuer in Eis und Schnee“; 25.Februar: Die Zimtschnecken  –  Musik der Andrews Sisters mit deutschen Texten;  21. April: Sissi Perlinger „Ich bleib dann mal jung“; 5. Mai: Münchner Tournee „Achtung Deutsch!“; 31. Mai: LaLeLu „Muss das sein?! - Das Trendprogramm“
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