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Pinneberger Baumschulland : Das entstandene Netzwerk erhalten

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Landesverband Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen möchte Ende Februar den Förderverein „Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland“ gründen, um das bei der Internationalen Gartenschau in Hamburg-Wilhemsburg entstandene Netzwerk weiter zu festigen.

„Wir wollen das entstandene Netzwerk verstetigen und nicht einfach wieder auseinanderbrechen lassen“, sagt Dr. Frank Schoppa, Geschäftsführer des Landesverbandes Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen (BdB). Der Verband treibt die Gründung eines Fördervereins „Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland e.V.“ voran. Die Gründungsversammlung ist für den 25. Februar geplant.

Die Idee ist durch die erfolgreiche Teilnahme an der Internationalen Gartenschau (igs) in Hamburg entstanden. Der BdB hatte dort mit seiner Tochtergesellschaft „Service Grün UG“ das Pinneberger Baumschulland mit mehr als 60 Partnern, Förderern und Sponsoren über 171 Tage präsentiert. Als Teil des Leitprojektes „Lebendige Kulturlandschaften“ wurde die Arbeit von der Metropolregion Hamburg mit einem Gesamtfördervolumen von 660.000 Euro, davon 93.000 Euro für das Pinneberger Baumschulland, unterstützt.

Der igs-Beitrag war laut Schoppa eine gelungene Werbung. Darüber hinaus seien zahlreiche Kontakte mit Vereinen, Verbänden und Institutionen entstanden. Der gemeinnützige Förderverein soll dafür sorgen, dass diese Beziehungen weiter gefestigt werden. „So können wir nachhaltig von der Gartenschau profitieren“, erklärt der BdB-Geschäftsführer. Akteure der Gartenbau- und Baumschulwirtschaft, der Gartenkultur, der Landschaftspflege, der Naherholung und der Tourismusförderung würden so langfristig zusammengeführt und könnten den Kreis gemeinsam voranbringen. Laut Satzungsentwurf soll der neue Verein Gartenkultur, Landschaftspflege, Naherholung und Tourismus fördern und seinen Sitz in Ellerhoop haben.

Von der Gründung könnte die Region auch finanziell profitieren. „Als gemeinnütziger Verein dürfen wir Fördermittel für Projekte beantragen“, sagt Schoppa. Dabei denkt er vor allem an EU-Zuschüsse im Rahmen der Förderung des ländlichen Raumes.

Der Geschäftsführer hofft zudem, dass Kommunen wie die Baumschulgemeinden Rellingen und Halstenbek und der Kreis Pinneberg Vereinsmitglieder werden. Um diese trotz knapper Kassen für das Projekt zu gewinnen, brauchen die Kommunen keine Mitgliedsbeiträge zuzahlen. Bereits am kommenden Dienstag, 14. Januar, diskutiert der Kreisausschuss für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Verkehr ab 18.30 Uhr auf dem Betriebshof an der Wedeler Chaussee in Moorrege über eine Beteiligung des Kreises.

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erstellt am 13.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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