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Vorreiterrolle im Kreisgebiet : Das DRK in Uetersen plant die erste Reiterstaffel der Region

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Seit 2017 laufen die Vorbereitungen für das Projekt in Uetersen.

shz.de von
erstellt am 27.Apr.2017 | 14:00 Uhr

Uetersen | Das Uetersener Deutsche Rote Kreuz (DRK) möchte eine Reiterstaffel ins Leben rufen. Seit Anfang 2017 sind die Sanitäter dabei, ihre Idee umzusetzen. Unter anderem müssen die Pferde geschult werden, um während eines möglichen Einsatzes die nötige Gelassenheit zu zeigen. Initiatorin ist Tashina Röhl. Zwei weitere Reiterinnen, die gleichzeitig im Sanitätsdienst des DRK mitwirken, gehören zum näheren Interessiertenkreis.

Wer zwei Hobbys miteinander verbinden möchte und mindestens 16 Jahre alt ist, kann sich bei Florian Schlüter melden. Er ist Leiter der DRK-Bereitschaft in Uetersen. Wenn die Reiterstaffel einsatzbereit ist, gehört sie zu dieser Gruppe innerhalb des DRK-Ortsvereins. Telefonisch ist Schlüter unter 01523-3917738 oder per E-Mail (florian.schlueter @drk-uetersen.de) erreichbar.

Die landesweite Premiere war jedoch nur ein Punkt der Tagesordnung im Rahmen der Jahresversammlung. Ortsvereinsvorsitzender Thomas Stange, der außer Bürgermeisterin Andrea Hansen mehrere Vertreter des DRK-Kreisverbands und der Tornescher Feuerwehr begrüßen konnte, freute sich darüber, dass die neuen Konzepte innerhalb der Blutspende- und Kleiderkammerteams Früchte getragen hätten. Die Krise des vergangenen Jahres mit Rücktritten von Vorstandsmitgliedern und einigen Austritten sei überwunden. Dennoch schmerze der weitere Rückgang der fördernden Mitglieder (derzeit 174) sehr. Auf der anderen Seite sei die Anzahl der Aktiven auf 21 angewachsen.

Mehrere Mitglieder galt es zu ehren, darunter Ann Kathrin Honerlah für 15-jährige und Stefan Hammerschlag für 20-jährige Mitarbeit in der Bereitschaft. Geehrt wurde zudem Helmut Seestädt, der dem DRK seit 40 Jahren angehört.

Schlüter berichtete, dass es im vergangenen Jahr 55 Sanitätsdienste gegeben habe, die Mitglieder der Bereitschaft übernommen hätten. Ein Alarmfall führte die Sanitäter nach Pinneberg. Dort musste ein Seniorenheim nach einer Bombendrohung evakuiert werden. Insgesamt, so der Bereitschaftsleiter, seien 4000 Dienststunden geleistet worden − rein ehrenamtlich. Die Teamleiter des Blutspendedienstes, der Kleiderkammer und der Schulsanitätsgruppe sorgten mit ihren positiven Bilanzen für eine entsprechend gute Stimmung. Der Blutspendedienst wünscht sich zwar weitere Helfer, aber auch dort blickt man derzeit gelassen in die Zukunft. Die Harmonie ist zurückgekehrt in den Ortsverein.

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