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„Pi-Aktiv“ abgesagt : Das Aus für die Ehrenamtsmesse

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Organisator Rainer Ronke sagt die sechste Auflage ab. Nur 29 von 250 potenziellen Vereinen, Verbänden und Institutionen hatten Interesse.

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erstellt am 17.Feb.2016 | 14:00 Uhr

Pinneberg | Nach nur fünf Auflagen ist Schluss: Die ursprünglich für Sonntag, 13. März, in der Rübekamphalle in Pinneberg geplante Ehrenamtsmesse „Pi-Aktiv“ ist abgesagt worden. Das teilte Organisator Rainer Ronke gegenüber dieser Zeitung mit. Der Grund: Das Interesse der Vereine, Verbände und Institutionen in der Region, sich selbst und die eigene Arbeit zu präsentieren, sei zu gering, so der Quickborner. Und das obwohl eine Vielzahl an Einrichtungen über fehlende aktive Mitglieder klage.

2006 wurde die Ehrenamtsmesse zum ersten Mal ausgerichtet – mit großem Zuspruch. Doch der Erfolg hielt nicht lange an: Zwar waren im Jahr 2008 bei der zweiten Auflage von „Pi-Aktiv“ genauso wie im Jahr 2006 mehr als 2000 Gäste dabei, die sich bei mehr als 80 Ausstellern über deren Tätigkeit ins Bild setzen ließen, doch seitdem sanken sowohl die Besucher- als auch die teilnehmenden Vereins-, Verbands- und Institutionszahlen kontinuierlich.

Ronke habe in den vergangenen Wochen wie in jedem Jahr 250 Ehrenamtler angeschrieben und versucht, sie zum Mitmachen zu bewegen. Doch gerade einmal ein Fünftel habe sich zurückgemeldet, berichtete er verärgert. „Am Ende waren es magere 29 Zusagen, die Jahre davor immerhin zwischen 80 und 110, also deutlich mehr“, erläuterte er. Zudem hätten ihm 22 gesagt, dass sie keine Zeit hätten, weil ihre ehrenamtlichen Hauptaufgaben sie zu sehr beanspruchten.

Wie aus Teilnehmerkreisen zu vernehmen ist, sei allerdings auch die Resonanz auf die Ehrenamtsmesse von Jahr zu Jahr kleiner geworden. Zuletzt seien kaum noch Menschen in die Rübekamphalle gekommen, die ernsthaftes Interesse daran gezeigt hätten, sich über die verschiedenen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements informieren zu wollen. Vielmehr sei ein Großteil der Besucher entweder selbst schon ehrenamtlich tätig oder familiär oder freundschaftlich mit einem der Aussteller verbunden gewesen, heißt es hinter vorgehaltener Hand aus Teilnehmerkreisen. Das räumte auch Ronke ein: „Eine Messe dieser Größe zieht nur wenige Besucher an und ist daher auch für die Aussteller nicht attraktiv.“

2006 wurde die Ehrenamtsmesse zum ersten Mal ausgerichtet – mit großem Zuspruch. Doch der Erfolg hielt nicht lange an: Zwar registrierte Ronke im Jahr 2008 bei der zweiten Auflage von „Pi-Aktiv“ genauso wie im Jahr 2006 mehr als 2000 Gäste, die sich bei mehr als 80 Ausstellern über deren Tätigkeit ins Bild setzen ließen, doch seitdem sanken sowohl die Besucher- als auch die teilnehmenden Vereins-, Verbands- und Institutionszahlen kontinuierlich. So präsentierten vor sechs Jahren noch etwas mehr als 70 Ehrenamtler ihre Arbeit, 2012 waren es nur knapp mehr als 60.

Und im Jahr 2014 kamen sogar nur 56 Vereine, Verbände und Institutionen in die Pinneberger Rübekamphalle – verbunden mit der Hoffnung, unter den zirka 800 Gästen neue Mitglieder für die eigene ehrenamtliche Arbeit im Verein, Verband oder in der Institution zu gewinnen.

INFO Die Ehrenamtsmesse „Markt der Möglichkeiten“ in Elmshorn

Die Ehrenamtsmesse in Elmshorn wird unter dem Motto „Markt der Möglichkeiten – Miteinander. Vielfalt. Leben.“ für Sonntag, 20. März, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr in der Erich Kästner Gemeinschaftsschule, Hainholzer Damm 15, organisiert. Schirmherrin ist Landtagsabgeordnete Beate Raudies (SPD). Nähere Infos und die Möglichkeit für Vereine, Verbände und Institutionen, sich einen Platz zu sichern, gibt es auf der Elmshorner „Markt der Möglichkeiten“-Homepage. www.mdm-elmshorn.de

 
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