Neujahrsempfang : Dank an das Ehrenamt in Tangstedt

Gut gelaunt blickte die Bürgermeisterin zurück.
Gut gelaunt blickte die Bürgermeisterin Henriette Krohn (parteilos) zurück.

Die Bürgermeisterin blickte zurück auf das vergangene Jahr und gab einen Ausblick auf 2018.

shz.de von
16. Januar 2018, 16:00 Uhr

Tangstedt | Das vergangene Jahr hatte für die Gemeinde Tangstedt einen Höhepunkt parat: „Sellhorns Gasthof wurde zu einer Fernseh-Location. Darauf können wir stolz sein“, sagte Tangstedts Bürgermeisterin Henriette Krohn (parteilos) während des Neujahrsempfangs in genau diesem Gasthof. Im vergangenen Mai war der Tangstedter Gasthof die Kulisse für die Dreharbeiten zur zweiten Staffel der NDR-Serie „Jennifer – Sehnsucht nach was Besseres“.

Doch die Gemeinde konnte sich über weitere Erfolge freuen. Dazu zählt die Bürgermeisterin das Baugebiet Op de Kamp. 14 der insgesamt 17 Grundstücke seien bereits veräußert worden. Die Gemeinde bevorzuge bei der Vergabe besonders Familien mit kleineren Kindern, um den Kindergarten und die Schule erhalten zu können.

Neuer Kunstrasenplatz

Besonders stolz sind die Tangstedter auf ihren neuen Kunstrasenplatz. „Die Mitglieder des Vereins haben viele Überstunden und einen hohen Arbeitsaufwand geleistet“, lobte Krohn. Es fehlten noch die Arbeiten an den Außenanlagen, „die werden in diesem Jahr fertiggestellt“. Krohn nutzte die Gelegenheit, den zahlreichen Ehrenamtlichen in der Gemeinde für die Arbeit zu danken.

Die geplanten Buswartehäuschen machen ebenfalls Fortschritte. „Der Auftrag wurde vergeben, jetzt gibt es jedoch Lieferschwierigkeiten. Wir haben getan, was wir konnten, jetzt müssen wir abwarten“, sagte sie.

Die Tempo-30-Zone vor der Grundschule konnte im vergangenen Jahr realisiert werden. So ganz zufrieden sei sie jedoch noch nicht: „Wir kämpfen noch für eine Ausdehnung der Zone bis zum Brummerackerweg. Die Chancen, dass wir damit durchkommen, sind nicht sonderlich groß, aber wir versuchen es“, so die Bürgermeisterin.

Schlaflose Nächte

Für schlaflose Nächte sorge vermutlich auch in diesem Jahr der Pinneberger Weg. „Baufirmen sind, wie man ja auch aus anderen Gemeinden hört, derzeit sehr ausgelastet. Es ist aber alles bereit“, erklärte Krohn während ihrer Ansprache. Die Ausführung der Arbeiten sei im Sommer geplant.

Der Flächennutzungsplan für die Ortsentwicklung steht ebenfalls an. „Alle Einwohner sind dazu eingeladen, Ideen und Anregungen zu liefern“, sagte Krohn.

Am 6. Mai steht die Kommunalwahl an. „Die Letzte liegt gefühlt ein Jahr und nicht schon fünf Jahre zurück“, sagte Krohn und lachte. Innerhalb der Gemeinde herrsche eine harmonische Stimmung. Sie appellierte an die Tangstedter, das demokratische Wahlrecht wahrzunehmen: „Eine Wahl ist eine Wahl. Nehmen Sie teil. Es muss nicht alles beim Alten bleiben.“ Sollte sie erneut zur Bürgermeisterin gewählt werden, wolle sie sich mehr für die Umwelt einsetzen. „Das Insektensterben ist in aller Munde. Ich denke, wir sollten selber was auf die Beine stellen als Gemeinde“, sagte die Bürgermeisterin. Einige Sofortmaßnahmen seien schnell und einfach umzusetzen. „Mit wenigen Mitteln kann man das tun.“

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