Daniel Günther zu Gast bei der International School in Pinneberg

<p>Schulleiter Wayne May (von links) mit dem Nachwuchs-Fotografen Peter. Der Schüler durfte Bilder vom Ministerpräsidenten Daniel Günther für das Schuljahrbuch machen. </p>
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Schulleiter Wayne May (von links) mit dem Nachwuchs-Fotografen Peter. Der Schüler durfte Bilder vom Ministerpräsidenten Daniel Günther für das Schuljahrbuch machen.

Der Schleswig-Holsteinische Ministerpräsidentsprach informierte sich über das Konzept der Privatschule.

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17. Mai 2018, 15:48 Uhr

Pinneberg | 145 Schüler aus 22 Nationen besuchen den International School  Campus (ISC) im Neubaugebiet Parkstadt auf dem Gelände der ehemaligen Eggerstedt-Kaserne.  Gestern hat Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) den Campus besucht, um sich vor Ort  selbst ein Bild von der Pinneberger Privatschule und deren Lehrkonzept zu machen. Nach einem kurzen Grußwort von Bürgermeisterin Urte Steinberg machte sich der Landesvater mit Schulleiter Wayne May auf den Weg zu den Schulklassen und unterhielt sich mit den Schülern. Zunächst ging es in den Licht durchfluteten Sport- und Kletterraum, den es in dieser Ausstattung wohl selten an öffentlichen Schulen im Land gibt. Günther ging offen auf die Erstklässler zu und die waren vom Besuch aus Kiel angetan. Und schon nach den ersten Fragen des Ministerpräsidenten war bei den Kids das Eis der Zurückhaltung gebrochen: „Guck mal, Herr Günther!“, rief eine Schülerin. Sie war an einer Boulderwand hochgeklettert und auf dem Absprung in ein weit gespanntes Segeltuch. Günther stoppte seine Unterhaltung mit einem anderen Kind: „Ich muss jetzt mal eben zusehen, aber höre Dir gleich wieder zu.“  

Gespräche mit Eltern, Lehren und Schülern

Und zu sehen und hören  gab es für ihn gestern jede Menge, denn die Kinder und ihr Unterricht standen im Mittelpunkt des Besuchs. Günther erlebte die Lernatmosphäre in unterschiedlichen Fächern wie Mathematik, Kunst, IT und Musik. Nach dem Gang durch die Schule sprach Günther noch gut 30 Minuten mit Elternvertretern, die über ihre persönlichen Erfahrungen. 

Zum Abschluss gab es Selfies

„Der ISC ist eine Schule für alle“, erläuterte May. „Die Kinder hier kommen sowohl aus einheimischen als auch aus internationalen Familien und haben auch einen ganz unterschiedlichen sozioökonomischen Background. Unser Ziel ist es, unseren Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Ausbildung für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts mitzugeben und sie auf ihrem Weg zu positiven, engagierten und kreativen Weltbürgern zu unterstützen.“ Der ISC  für die Metropolregion Hamburg ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule für Schüler aus Hamburg und Schleswig-Holstein und wird von dem Verein Wabe betrieben. Hauptunterrichtssprache ist Englisch. Deutsch wird ebenfalls gelehrt. Zudem lernen alle Schüler ab der sechsten Klasse eine dritte Fremdsprache. Die Klassengröße liegt bei maximal 22 Schülern. In den Hauptfächern gestalten stets zwei Lehrkräfte den Unterricht. Generell kommt am ISC auf neun Schüler eine Lehrkraft. Dafür müssen Eltern für den Grundunterricht monatlich 170 Euro pro Kind zahlen.

 „Ich bin hochbegeistert“, resümierte Günther zum Ende seines Besuchs und nahm sich noch 30 Minuten Zeit für Selfies und Autogrammwünsche.

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