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Einsätze in der Silvesternacht : Dachstuhl in Appen ausgebrannt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Feuerwehr und Polizei sprechen von einem "ruhigen" Jahreswechsel. Sie zählten insgesamt 118 Einsätze.

shz.de von
erstellt am 01.Jan.2014 | 14:34 Uhr

Kreis Pinneberg Die Kreis Pinneberger haben ausgelassen das neue Jahr begrüßt. Und blieben dabei weitgehend friedlich. Feuerwehr und Polizei meldeten eine “erfreulich“ ruhige Nacht. “Im Vergleich zu einer normalen Samstagnacht sind die Einsatzzahlen wider Erwarten nur leicht erhöht“, resümierte am Mittwoch Polizeisprecherin Sandra Mohr. Es habe insgesamt 118 Einsätze gegeben. So soll in Seeth-Ekholt ein 32 Jahre alter Mann mit Schreckschuss- und Leuchtmunition geschossen und dabei einen Elfjährigen am Bein getroffen haben. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Am Ziegeleiweg in Appen war kurz nach 1 Uhr der Dachstuhl eines Doppelhauses in Brand in Brand geraten. Feuerwehrleute aus Appen und Pinneberg bekämpften die Flammen. Der Einsatz dauerte bis 5 Uhr. Das Haus ist derzeit unbewohnbar. Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Brandermittlungen aufgenommen. Der Schaden wird polizeilich auf rund 150.000 Euro geschätzt. Die Beamten schließen als Ursache für den Brand Feuerwerkskörper nicht aus.

In wahrscheinlich letzter Minute hat die Freiwillige Feuerwehr Borstel-Hohenraden am Neujahrsmorgen ein Großfeuer auf einem ehemaligen Bauernhof in der Straße In de Masch verhindert. Dort brannte ein Pkw unter einem Carport, das direkt an das Bauernhaus angebaut war. Ein Zeuge hatte einen weiteren Pkw vor Eintreffen der Wehr noch aus der Gefahrenzone schieben können. Die Hitzeentwicklung war laut Feuerwehr groß. Am Wohnhaus zersprangen Scheiben und auch an einem Wintergarten des Nachbargebäudes gingen Scheiben zu Bruch.

Vermutlich ein technischer Defekt sorgte für einen Brand an der Tornescher Pommernstraße am Mittwochmorgen. Das Feuer war in der Wohnung einer 72-Jährigen ausgebrochen. Starker Qualm sorgte auch für Schäden in zwei benachbarten Wohnungen. Alle drei Wohnungen sind derzeit unbewohnbar. Die Seniorin kam mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Einen unruhigen Jahreswechsel haben indes die Mitarbeiter in den Notaufnahmen der Regio-Kliniken erlebt. Insbesondere nach Mitternacht wurden zahlreiche Patienten notfallmedizinisch versorgt. Ein Mann musste in Folge einer Böllerexplosion vier Stunden lang operiert werden.

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