CDU will Hundesteuer erhöhen

Die Hundesteuer ist eine örtliche Aufwandsteuer. Damit soll nicht der anfallende Hundedreck – im Kreis Pinneberg etwa 1560 Tonnen pro Jahr – beseitigt werden, sondern die Zahl der Hunde kontrolliert werden.
Die Hundesteuer ist eine örtliche Aufwandsteuer. Damit soll nicht der anfallende Hundedreck – im Kreis Pinneberg etwa 1560 Tonnen pro Jahr – beseitigt werden, sondern die Zahl der Hunde kontrolliert werden.

Rellingens Finanzausschuss berät über neuen Antrag

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17. Oktober 2014, 16:00 Uhr

Seit dem 1. Januar 2002 sind die Sätze für die Rellinger Hundesteuer unverändert. Die Christdemokraten wollen das ändern: Für die Sitzung des Finanzausschusses am Dienstag, 28. Oktober, bringen die Unionspolitiker einen Antrag auf Erhöhung ein.

Ab 19 Uhr wird der „Erlass einer zweiten Nachtragssatzung über die Erhebung einer Hundesteuer vom 3. Dezember 1991“ diskutiert. Heißt: Nach zwölf Jahren will die CDU, dass die Besitzer von etwa 850 Vierbeinern – Kampfhunde sind laut Verwaltung nicht gemeldet – in der Baumschulgemeinde jährlich tiefer in die Tasche greifen.

Im Detail könnten folgende Erhöhungen auf die Tierliebhaber zukommen:
> 1. Hund: bislang 30 Euro/ künftig 50 Euro
> 2. Hund: 42/85 Euro
für jeden weiteren Hund:
> 54/110 Euro
Gefährliche Hunde:
> 1. Hund: 396/500 Euro
> 2. Hund: 660/800 Euro.

Laut Otto Hoge, finanzpolitischer Sprecher der CDU, Chef des Gremiums und Antragsteller im Namen seiner Partei, soll die Anhebung zum 1. Januar 2015 greifen. Vorausgesetzt, dass letztendlich auch die Mitglieder der Gemeindevertretung während der Sitzung am Montag, 17. November, zustimmen werden.

Hoge rechnet vor, mit welchen Einnahmen die Kommune rechnen kann: „Aus diesem Anlass wurde die Übersicht über Hundesteuer vom 13. Januar 2013 auf der Basis des CDU-Antrags hochgerechnet und ermittelt, dass dadurch das künftige Haushalts-Soll 45 200 Euro betragen würde.“

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