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Bönningstedt : CDU will den Radweg an der K5 sanieren

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Kreisverwaltung hat eine Prioritätenliste zur Investition in Straßen und Radwege erarbeitet.

Bönningstedt | „Wir müssen uns ein praxisnahes Bild verschaffen, um in Zeiten knapper Kassen die richtigen Prioritäten für Investitionsmaßnahmen setzen zu können“, bringt es Jörn Kruse, fachpolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, auf den Punkt. Um selbst zu sehen, wie es um den Zustand der Straßen und Radwege im Kreis Pinneberg bestellt ist, nehmen Kruse und einige andere CDU-Politiker immer wieder Kreisstraßen in Augenschein. „Schließlich trägt eine gute Infrastruktur auch zur Wettbewerbsfähigkeit des Kreises bei“, so Kruse.

Jüngst auch in Bönningstedt: Ziel war der Fahrradweg entlang der K5 nach Norderstedt. „Die Kreisverwaltung hat eine Prioritätenliste zur Investition in Straßen und Radwege erarbeitet, für die in den nächsten beiden Haushaltsjahren insgesamt 5,4 Millionen Euro bereit gestellt werden sollen“, erläutert Kruse im Gespräch mit dieser Zeitung.

Die Erneuerung des Radwegs an der K5 zwischen der Kieler Straße und dem Dammfelder Weg ist dabei eine von acht Maßnahmen im Kreis Pinneberg, die keinen weiteren Aufschub mehr dulden. Die veranschlagten Kosten für den Bönningstedter Fahrradweg liegen bei 350.000 Euro. „Der jetzige Zustand ist desolat, er weist Risse und Aufbrüche auf“, sagt Martina Kaddatz, CDU-Kreistagsabgeordnete aus Bönningstedt. Die Sanierung solle deshalb nicht auf die lange Bank geschoben werden, sondern so schnell als möglich stattfinden, betont Kruse.

Der Ausschuss für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Verkehr im Kreis Pinneberg hat den Plänen bereits zugestimmt, jetzt muss der Kreistag im Zug der Haushaltsberatungen noch seinen Segen geben.

Gebaut werden soll dann, wenn die Straße ohnehin gesperrt werden muss: Im Zuge des Autobahnausbaus wird die Brücke über die A7 abgerissen und neu gebaut, der Verkehr in dieser Zeit umgeleitet. „Die Auftragsvergabe für den Autobahnausbau ist abgeschlossen, am kommenden Montag wird in Quickborn der Zeitplan vorgestellt“, kündigt Kruse an. Zu Gast ist dann Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sowie zahlreiche Minister aus Schleswig-Holstein und Hamburg. Die Informations-Veranstaltung gilt als offizieller Start des sechsspurigen Ausbaus, der etwa zehn Jahre dauern soll.

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erstellt am 25.Sep.2014 | 10:00 Uhr

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