CDU: Krankenkassen nicht präsent

Bernd Weiher
Bernd Weiher

Ältere Bevölkerung brauche Anlaufstelle im Ort / Freude über sanierte Rettungswache

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12. Januar 2015, 12:44 Uhr

„Die Quickborner CDU-Fraktion begrüßt die Erweiterung der Rettungswache ausdrücklich. Es ist zwar schon 16 Jahre her, aber ich erinnere mich sehr gut daran, wie seinerzeit Bürger und Politik gemeinsam für den Erhalt der Wache gekämpft haben“, sagte gestern CDU-Sprecher Bernd Weiher (Foto).

Wie berichtet, wurde der Einzug in die sanierten Räume an der Kieler Straße am vergangenen Freitag gefeiert. Derzeit arbeiten 16    hauptamtliche Rettungsassistenten und Notfallsanitäter in der Rettungswache.

Vor Jahren stand die Rettungswache fast vor dem Aus. Bis heute sei Weiher den vielen ehrenamtlichen Helfern des DRK und der Feuerwehr dankbar. Gemeinsam sei damals das Gutachten der Krankenkassen Punkt für Punkt durchgearbeitet worden, „und man habe mit eigenen Zeitmessungen und Szenarien beweisen können, dass die Wache in Quickborn bleiben muss,“ sagte Weiher. Dabei hatten wir auch die volle Unterstützung der Bürger, die gemeinsam mit uns auf die Straße gegangen sind, um für den Erhalt der Wache zu kämpfen. Ich bin froh darüber, dass die Krankenkassen damals eingelenkt haben. Dass diese Entscheidung richtig war, zeigt sich heute.“

In diesem Zusammenhang sei allerdings festzustellen, dass die Krankenkassen in Quickborn nicht mehr vertreten sind. Weiher: „Nach und nach wurden alle Geschäftsstellen in Quickborn geschlossen. Die älter werdende Bevölkerung braucht die Krankenkassen jedoch – wie auch den Rettungsdienst.“ Deshalb rege die CDU an, dass die Krankenkassen einmal darüber nachdenken sollten, wie man wieder in Quickborn präsent sein könne. Es gebe vielleicht die Möglichkeit, eine gemeinsame Einrichtung über die Spitzenverbände der Krankenkassen zu unterhalten und vielleicht auch nur an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten zu öffnen. „Das würde vielen Senioren sehr entgegenkommen, die nicht mehr so mobil sind und deswegen nicht ohne Weiteres in die größeren Städte fahren können, um bei Bedarf eine Geschäftsstelle aufzusuchen“, sagte Weiher.

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