CDU kämpft gegen Lichtverschmutzung

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14. August 2019, 10:29 Uhr

Pinneberg | Vielerorts ist es nachts nicht mehr richtig dunkel. Grund dafür ist die Lichtverschmutzung, auch unter dem Begriff Lichtsmog oder Lichtverunreinigung bekannt, von der nicht nur Städte wie New York, Sydney oder Berlin betroffen sind, sondern auch kleine Städte wie Pinneberg. Jetzt will die CDU dagegen ankämpfen.

„Die Verwaltung wird aufgefordert, der Politik zeitnah mitzuteilen, welche Arten von Leuchten und Leuchtmitteln in der Stadt Pinneberg bei Straßen- und Wegebeleuchtungen verwendet werden“, sagt Carl-Eric Pudor im Namen der CDU-Fraktion. Zudem sollen der Selbstverwaltung wirksame Maßnahmen zur Reduzierung der Lichtverschmutzung in Pinneberg vorgeschlagen werden. Dazu gehörten Veränderungen im Lichtspektrum, Auslotung von Möglichkeiten zur Dimmung, Spannungsreduzierung oder Zeitsteuerung von Straßenlaternen sowie ein eventueller Rückbau von Straßenbeleuchtung und mehr.

Die CDU begründet den Antrag, der in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Kleingartenwesen zur Abstimmung gestellt werden soll, wie folgt: „Lichtverschmutzung ist einer der wichtigsten Gründe für das Sterben vieler Insekten. Sie hat Einfluss auf Mensch und Natur“, sagt Pudor. Untersuchungen zeigten, dass das Flug- und Nistverhalten sowohl von Insekten als auch von Vögeln durch die immer stärker zunehmende Lichtverschmutzung stark beeinträchtigt werde. Dies führe zu gravierenden Schäden im Vogel- und Insektenbestand gerade bei den Nachtaktiven. Zudem werde das Wachstum von Pflanzen beeinträchtigt. Pudor: „Demgegenüber steht das Bedürfnis nach Sicherheit vieler Bürger. Dennoch sehen wir an zahlreichen Stellen in der Stadt die Möglichkeit, Licht zu reduzieren.“


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