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Pinneberger Tageblatt

21. Oktober 2017 | 07:50 Uhr

CDU bleibt stärkste Kraft im Rat

vom

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | Am Ende des Abends konnten die Christdemokraten bei ihrer Wahlparty jubeln. Die CDU bleibt mit 35,9 Prozent der Stimmen stärkste Kraft und stellt auch für die nächsten fünf Jahre Bürgervorsteher und ersten Stadtrat. Die SPD verliert dagegen einen Prozentpunkt. Der zweite große Gewinner des Abends: Die Grünen.

18,8 Prozent der Pinneberger stimmten für sie - das bedeutet zwei zusätzliche Sitze in der Ratsversammlung. Die Bürgernahen rutschen von 11,5 auf 9,4 Prozent, die FDP von 9,5 auf 5,1 Prozent. Das bedeutet für beide Parteien einen Sitz im Rat weniger.

CDU-Chefin Natalina Boenigk strahlte über das ganze Gesicht: "Wir bleiben stärkste Fraktion und haben den Abstand auf die SPD vergrößert." Sie gratulierte auch den Grünen zu ihren Stimmengewinnen. Klare Worte fand sie für die Wahlbeteiligung: "Das ist ein Desaster."

Bei den Sozialdemokraten sah es zunächst sehr gut aus als die ersten Ergebnisse reinkamen, doch dann zog die CDU vorbei. "Wir haben sieben Direktmandate geholt, genauso viel wie letztes Mal. Wir können zufrieden sein", bilanzierte Fraktionsvorsitzende Angela Traboldt.

Joachim Dreher von den Pinneberger Grünen war mit dem Wahlergebnis zufrieden, obwohl er sein Direktmandat nicht verteidigen konnte. "Das ist schade, aber die zusätzlichen Stimmen im Gesamtergebnis sind viel wichtiger. Zudem sorgte Dieter Schott mit seinem Sieg im Wahlbezirk 15 dafür, dass die Partei erneut ein Direktmandat holte. "In diesem Wahlkreis konnten wir viele Wähler mobilisieren, die gegen die geplante Bebauung des Rehmenfeldes sind." Dreher betonte aber auch: "So viel hat sich nicht geändert." Da die beiden anderen kleineren Parteien verloren haben, sei es weiter schwierig, gegen CDU und SPD Politik zu machen.

FDP und Bürgernahe gehen unterschiedlich mit ihren Verlusten um. Während Markus Brand (Bürgernahe) mit dem Ergebnis zufrieden ist, gibt Werner Mende, sellver tretender Vorsitzender der FDP, seine Enttäuschung zu: "Wir sind davon ausgegangen, dass unsere Arbeit honoriert wird und sind schon traurig über das Ergebnis. Schade, dass wir die Bürger nicht erreicht haben", bekennt er. Die Großen könnten jetzt noch mehr küngeln, so seine Bedenken. Brand gratuliert den Grünen zu ihrem hervorragenden Ergebnis und stellt für seine Fraktion klar: "Wir bilden eine kraftvolle Opposition."

Die Wahlbeteiligung in Pinneberg lag mit 37,51 Prozent sogar einen Hauch höher als vor fünf Jahren (37,04). Pinnebergs Dauerregen führte nicht zu einem Einbruch an abgegebenen Stimmen, doch positiv ist die Zahl ganz gewiss nicht.

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