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Neue Führung beim VfL Pinneberg : Carsten Lienau wird der neue Chef

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Morgen soll der derzeitige Stellvertreter während der Delegiertenversammlung zum Vorsitzenden gekürt werden.

shz.de von
erstellt am 17.Jun.2015 | 10:00 Uhr

Pinneberg | Der VfL Pinneberg startet morgen mit einer veränderten Führungsmannschaft in eine neue Ära. Da der bisherige Vorsitzende Mathias Zahn nach 16 Jahren an der Spitze aufhört, muss ab 19.30 Uhr auf der Delegiertenversammlung im VfL-Sportzentrum sein Nachfolger bestimmt werden. Zur Wahl steht Zahns derzeitiger Stellvertreter Carsten Lienau.

Der 51-jährige Apotheker weiß genau, was ihn voraussichtlich erwartet. Seit 2012 ist er der zweite Mann hinter Zahn. Davor arbeitete er im Vorstand als Referent und war Chef der Schwimmabteilung. Lienau ist auch selbst aktiver Sportler und spielt beim VfL Volleyball. „Begonnen habe ich als helfendes Elternteil“, erinnert sich der verheiratete Vater zweier erwachsener Söhne.

Die Verantwortung wuchs Stück für Stück. „Die Arbeit beim VfL bringt mir riesigen Spaß, weil alle gemeinsam etwas auf der Beine stellen wollen“, sagt er. Der Verein hat aktuell etwa 5200 Mitglieder und gehört damit zu den größten in Schleswig-Holstein. Aufgrund der großen Bedeutung des VfL ist für Lienau klar, dass er sich auch in die Sportpolitik einmischen wird. Zudem ist er Befürworter einer fundierten Sportentwicklungsplanung.

Da Lienau voraussichtlich an die Spitze des Vereins rückt, muss sein bisheriger Posten als stellvertretender Vorsitzender ebenfalls neu besetzt werden. Zur Wahl stellt sich Anette Mertins-Rautenberg. Die 51-Jährige ist schon seit ihrer Kindheit Vereinsmitglied und spielte viele Jahre Handball. Sie wurde vom Noch-Vorsitzenden Zahn angesprochen, ob sie in der Führungsmannschaft mitarbeiten will. Mertins-Rautenberg sagte schnell zu. „Schließlich trage ich den VfL in meinem Herzen.“ Weitere Stellvertreter bleiben Karsten Raasch und Renate Sykosch.

Neu in den Vorstand rückt auch Jana Glindmeyer als Referentin für den Bereich Sportjugend. Die 30-Jährige will unter anderem die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Verein fördern und dafür sorgen, dass die Jugendarbeit nicht mehr fast ausschließlich bei den einzelnen Abteilungen liegt.

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