CarSharing in Pinneberg - eine Zwischenbilanz

Björn Manneck neben einem der in Pinneberg verfügbaren CarSharing-Fahrzeuge. olz
Björn Manneck neben einem der in Pinneberg verfügbaren CarSharing-Fahrzeuge. olz

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01. Februar 2013, 01:14 Uhr

Pinneberg | Seit acht Jahren gibt es CarSharing als Projekt der Lokalen Agenda 21 auch in der Kreisstadt. Jetzt lud Initiator Björn Manneck Nutzer und Neugierige zu einem Erfahrungsaustausch ins VfL-Sportlerheim ein. Nach einer allgemeinen Vorstellung des Angebots hatten Interessenten Gelegenheit zu fragen und die Nutzer konnten Ideen zur weiteren Verbreitung der CarSharing-Idee einbringen.

Das Interesse an dem Thema hielt sich allerdings in Grenzen. Nur wenige CarSharing-Nutzer ließen sich blicken. Zu ihnen gesellten sich Pinneberger, die sich unverbindlich informieren wollten. Manneck, der CarSharing bereits in seinen früheren Wohnorten Wedel und Tornesch angesiedelt hat, ehe er nach Pinneberg umzog, erläuterte die verschiedenen existierenden Modelle des Autoteilens und hob als Vorteile geringere Kosten, größere Flexibilität, Umweltschutz und Zeitersparnis durch den Wegfall von TÜV- und Werkstattterminen hervor. Einziger kommerzieller CarSharing-Anbieter in Pinneberg ist zurzeit die Organisation Greenwheels (www.greenwheels.de). Die Nutzer beklagten, dass deren drei Fahrzeugstandorte, am Kirchhofsweg gegenüber der Lutherkirche, an der Richard-Köhn-Straße 2c - 6 und am Damm auf dem Parkplatz des A. Beig-Verlags, für viele zu weite Anmarschwege notwendig machen. Als Abhilfe wurde vereinbart, in anderen Gegenden wie zum Beispiel in Thesdorf durch Aufklärungskampagnen genügend Interessenten zu finden, so dass sich weitere Standorte wirtschaftlich vertreten lassen. Manneck will die Informationsrunden gerne fortsetzen. Zu weiteren Auskünften ist er erreichbar unter der Nummer (0179) 53 29 326.

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